1. Mai mit der SPD-Wetter

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1. Mai

Kirsten Stich zur Landtagskandidatin nominiert

Mein Motto: Politik für alle Menschen!!

Kirsten Stich, Foto: Sarah Jabs, JABSMEDIA

Ich bin 52 Jahre alt und hier in Wetter, im Ennepe -Ruhr – Kreis, aufgewachsen. Bin verheiratet und habe eine erwachsene Tochter.

In den letzten 30 Jahren habe ich in meiner Heimatstadt intensiv Kommunalpolitik gemacht und seit 12 Jahren bin ich 1. Stellvertretende Bürgermeisterin und glaube, dass ich hier in der Stadt Wetter (Ruhr) sehr gut vernetzt bin.

Auf SPD – Ebene habe ich seit 1984 ein Parteibuch und kenne die SPD von der Pike auf, als damals Juso bis zum heutigen Tag als SPD – Stadtverbandsvorsitzende.

Bei einem Landtagsmandat geht es aber nicht nur um Wetter, sondern um 4 Städte des Ennepe – Ruhr – Kreises. Es gibt vielleicht auch Kandidat*innen für die Vertreterversammlung im Sommer aus den anderen 3 Städten.

Mich hat am Mittwoch der SPD – Stadtverband Wetter einstimmig zur Landtagskandidatin nominiert, nachdem zuvor die am Dienstag getagten Ortsvereine Alt – Wetter und Volmarstein ebenso einstimmig ihr Votum abgegeben haben.

Während der Zeit als Dietmar Köster Unterbezirksvorsitzender war, habe ich ihn im Unterbezirksvorstand unterstützt. Seit 10 Jahren bin ich Vorsitzende der Antragsberatungskommission des Unterbezirks und als Vorsitzende der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik im Ennepe – Ruhr – Kreis habe ich auch hier ein gutes Netzwerk. Ich denke schon, dass man mich in der SPD in Schwelm, Sprockhövel und Hattingen kennt.

Ich bin von Beruf Schulsozialarbeiterin an einer Hauptschule und Personalratsmitglied bei der Bezirksregierung Arnsberg und stellvertretendes Mitglied des Hauptpersonalrates beim Ministerium für Schule und Bildung in Nordrhein-Westfalen. Ich mache derzeit also Schulpolitik aus Arbeitnehmersicht, daher ist mein Thema die Schulpolitik und Schulpolitik ist Landespolitik. Hier in Wetter habe ich Jahrzehnte neben der Schulpolitik auch Kinder – und Jugendpolitik begleitet. Ich würde gerne Nadja Büteführ aus Herdecke, die in Düsseldorf eine ausgewiesene Expertin zu diesem Thema in der Landtagsfraktion ist unterstützen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass alle Kinder gleiche Bildungschancen haben müssen, egal welche Herkunft sie haben, dass ist zur Zeit nicht der Fall. Die Schere zwischen Kindern aus bildungsfernen Familien und allen anderen Kindern wird immer größer, hier benötigen wir einen sozialen Neustart!

Einladung: SPD-Umwelt-Online-Meeting für 12- bis 16-jährige Jugendliche

Herzliche Einladung zur „Blauen Stunde“ (SPD-Umwelt-Online-Meeting für 12- bis 16-jährige Jugendliche)

Wir freuen uns auf euch!

Frohe Ostern – schokoladiger Ostergruß vom OV Wengern

Der OV – Wengern möchte auch zu diesen schweren Zeiten einen mutmachenden Corona konformen Ostergruß senden.

Blumige Ostergrüße

Frauen verdienen mehr – Zum Equal-Pay-Day am 10.3.2021

Seit Monaten wurde wegen der Pandemie von zahlreichen Müttern wieder Erhebliches geleistet. Zusätzlich zu ihrem Job im Home-office übernahmen sie noch einen Teil vom „Homeschooling“, der sonst von Pädagogen geleistet wurde. Wenn dann zuhause mehrere schulpflichtige Kinder betreut, nein beschult werden mussten, war das mehr als kräfteraubend.

Seit einem Jahr hat das Virus Covid-19 unser Alltagsleben nun schon fest im Griff und für viele tiefgreifende Veränderungen gesorgt. Gesellschaftliche Missstände wurden nicht nur deutlicher, sondern durch die Pandemie noch erheblich verschärft.

Uns allen wurde durch Corona spätestens jetzt bewusst, wie wichtig gut ausgebildete Lehrkräfte an unseren Schulen und gut bezahltes Pflegepersonal in unseren Krankenhäusern sind.

Es zeigte sich aber auch deutlich, dass nicht nur das unterbezahlte, zumeist weibliche Personal in Pflegeberufen, sondern die vielen Frauen in schlecht bezahlten Branchen und Berufen zu den Verlierern der Nach-Corona-Zeit gehören werden.

Knapp drei Viertel der berufstätigen Frauen in Deutschland verdienen ohnehin ca. 20 Prozent weniger als ihre Kollegen. Und selbst bei gleicher Tätigkeit, Qualität und Erfahrung verdienen sogar Frauen in Führungspositionen immer noch 6 Prozent weniger!

Sie entkommen der Lohnlücke selbst dann nicht, wenn sie Männerberufe ergreifen. Wenn nämlich der Frauenanteil in einem Beruf steigt, hat sich gezeigt, dass dort nur die Frauen schlechter bezahlt werden. „Frauen wählen nicht geringere Löhne, sondern bekommen sie“, schreibt Marcel Fratzscher vom DIW. Für viele Frauen ist der Weg somit in die Altersarmut vorgezeichnet.

Was also ist zu tun? Zumal sich durch die Pandemie bei jungen Frauen ein Rückfall in alte Rollenmuster in den Familien abzeichnet.

Warum sollte es bei uns in Deutschland nicht auch möglich sein endlich „Equal Pay“, also Lohngleichheit, einzuführen, wie es in anderen europäischen Ländern der Fall ist? In der konservativen Schweiz gibt es inzwischen ein Gesetz für Lohntransparenz, das sich die Schweizerinnen erstreikt haben! In Frankreich drohen Firmen seit 2019 empfindliche Strafen, wenn sie Lohnlücken nicht angleichen. Und in Island überprüft der Staat seit 2018 eine faire Vergütung und bei Schlechterbezahlung von Frauen wird das Unternehmen ebenfalls mit empfindlichen Strafen belegt.

Sämtliche Gesetzesvorstöße wurden in der Vergangenheit von Arbeitgeberlobbyisten zerrieben, bis schließlich ein „Entgelttransparenzgesetz“ herauskam, das im Ernstfall völlig nutzlos sein kann, weil die Klägerin belegen muss, dass ihre niedrigere Vergütung im Geschlecht begründet ist, bevor der Richter die Position des Arbeitgebers prüft.

Unsere Politik muss endlich die bestehenden Hürden abbauen, die es Arbeitnehmerinnen so schwer macht, ihren Rechtsanspruch auf gleichen Lohn vor Gericht durchzusetzen. Noch besser wäre es, wenn Frauen erst gar nicht vor Gericht ziehen müssten. Dann wäre ein Equal-Pay-Day der Tag, bis zu dem Frauen sozusagen unentgeltlich arbeiten und der, der am 10. März stattfindet, endlich überflüssig.

Und es wäre ein längst überfälliges Zeichen dafür, dass eine Gesellschaft die Arbeit und den Einsatz ihrer Frauen selbstverständlich wertschätzt und im 21.Jahrhundert angekommen ist.