Wertstoffland-Öffnungszeiten

Das SPD-Ratsmitglied Nils Roschin hat im Umwelt- und Verkehrsausschuss den Antrag an die Verwaltung und den Stadtbetrieb gestellt, die Öffnungszeiten des Wertstofflandes des Stadtbetriebs in den Monaten Frühjahr bis Herbst zu erweitern. Die Nachfrage der Bürgerinnen und Bürger in den letzten Monaten hat gezeigt, dass der Bedarf beim Verbraucher da ist. Zusätzliche Öffnungszeiten verhindern lange PKW Staus, die derzeit zu starken Verkehrsbehinderungen in der Wasserstraße führen.

Sicherheit für Fußgänger erhöhen

Im letzten Umwelt- und Verkehrsausschuss hat die SPD-Volmarstein einen Prüfauftrag der SPD-Ratsfrau Kirsten Stich erneut auf die Tagesordnung setzen lassen, den Bereich rund um den REWE Einkaufsmarkt in Grundschöttel für Fußgänger sicherer zu gestalten. In den letzten Jahren hat es mehrere Personenunfälle auf der Grundschötteler Straße gegeben. Eine Begehung der SPD-Volmarstein vor Ort hat ergeben, dass der Zebrastreifen vor dem Supermarkt schlecht einzusehen- und ofmals eine Gefahr für Fußgänger ist.

Daher wurde im Ausschuss von Kirsten Stich schriftlich eine erneute Prüfung der Verwaltung beantragt, die Grundschötteler Straße als Zone 30 auszubauen und vor dem REWE Markt eine Fußgängerampel aufzustellen. Die SPD fordert die Verwaltung auf, die entsprechenden Gespräche, der Zuständigkeit mit dem Landesbetrieb Straßen NRW, zu führen.

Fahrkarten ÖPNV

Auf Antrag der SPD Ratsfrau Marit Roschin, wurde in der letzten Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschuss über einen Antrag beraten, im Dorfkern von Volmarstein einen Fahrkartenautomaten für Tickets des ÖPNV aufzustellen. In Volmarstein Dorf gibt es schon seit längerer Zeit keine Verkaufsstelle der VER, sodass Nutzer des ÖPNV in Volmarstein keine Fahrkarten käuflich erwerben können. Nach Gesprächen der Stadtverwaltung mit der VER ist man nun zu dem Ergebnis gekommen, zukünftig im Dorfkern von Volmarstein in einem Ladenlokal Fahrkarten anzubieten. Diese Information wird von der SPD und der Antragsstellerin begrüßt. Natürlich ist parallel auch der Erwerb von Fahrkarten Online möglich.

Einladung zur Wahlparty am 13.09. in Wetter

Die SPD Wetter (Ruhr) lädt Parteimitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger am kommenden Sonntag ein, gemeinsam die Wahlergebnisse der Kommunalwahl zu verfolgen und ins Gespräch zu kommen. Ab 18:00 Uhr trifft man sich im Burghotel Volmarstein; Am Vorberg 12. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Entsprechende Hygienevorschriften werden eingehalten. Wir bitten um Anmeldung unter: Telefon: 02335-5247, per E-Mail: kirsten.stich@spd-wetter.de oder: nils.roschin@spd-wetter.de

Bitte denken Sie an Ihre Gesichtsmasken!

SPD stellt kostenloses Wahltaxi

Am kommenden Sonntag bietet die SPD Wetter (Ruhr) wieder einen besonderen Service zur Kommunalwahl an. Bürgerinnen und Bürger, denen es allein nicht möglich ist, zur Stimmabgabe in ihr Wahllokal zu gelangen, werden durch unsere ehrenamtlichen Fahrer von Ihrer Wohnung ins Wahllokal und von dort sicher wieder nach Hause zurück gebracht.

Vorbestellungen für den Wahl-Taxi-Dienst können unter Telefon: 02335-5247 angemeldet werden.

Wenn Sie also selber auf Unterstützung angewiesen sind oder aber Verwandte oder Nachbarn kennen, die nicht wissen, wie sie am Sonntag zur Stimmabgabe gelangen sollen, geben Sie diese Rufnummer bitte weiter.

Leserbrief: Buslinien

Am 22.8. sammelten die „Bürger für Wetter“ an ihrem Wahlkampfstand auf dem Wochenmarkt Unterschriften für eine Petition in der sie „eine Zählung der Schüler in allen Schulbuslinien des EN-Kreises und einen auf die Nutzer abgestimmten Einsatz der Buslinien “ forden und vollmundig den Landrat in die „Pflicht nehmen“ wollen.
Kurz danach postete die Unterzeichnende der Petition in den „sozialen Medien“ die WDR-Mitteilung, dass die vom Land bereitgestellten zusätzliche Busse kaum genutzt würden. Dazu gehört natürlich die nicht unwesentliche, aber nicht mitgeteilte Information, dass der VER wie jedes Jahr zu Schulanfang für zwei Wochen auf allen Linien morgens sowie mittags und nachmittags Zählungen auf allen Linien des Kreisgebiets durchführt, um die nötigen Transportkapazitäten für Schüler berechnen zu können.
Seit Dienstag stehen die Bedarfe fest und VER hat längst reagiert. 15 weitere Fahrten werden im Kreisgebiet zusätzlich eingerichtet, zusätzlich werden noch ab kommender Woche weitere Fahrten in die Fahrpläne aufgenommen, damit man mit Blick auf Corona bereits heute auf steigende Fahrgastzahlen eingestellt ist.
Interessant bei der ganzen Angelegenheit ist, dass die Förderrichtlinie des Landes zur zusätzlichen Inbetriebnahme von Bussen erst am 21.8. über den Landkreistag an die Kreise verschickt wurde. Wen wunderts also, dass diese Mittel bisher kaum abgerufen worden sind?
Natürlich ist ein Unding, wenn ein Teil der Schüler wegen eines zu kleinen Ersatzbusses an der Haltestelle stehen bleiben muss. Da dürfen und müssen sich Eltern beschweren. Aber hier hat man dann doch wieder den Eindruck, dass die Gelegenheit für etwas ganz anderes genutzt werden soll. VER und Landrat sind wohlfeile Ziele im Kommunalwahlkampf einer kleinen Partei, der wesentliche politische Inhalte fehlen.
Der Zielrichtung einer Petition sollte wohl richtigerweise das Ministerium in Düsseldorf sein: Die Verstärkermaßnahmen der Buslinien, für die ab 31.8. Fördermittel beantragt werden können, laufen nur bis zum Beginn der Herbstferien!
Da können sich ja dann auch die der Landesregierung nahestehnden Mandatsträger unserer Stadt beteiligen.

Rosemarie Wolf-Laberenz
Mitglied des Kreistages

Schulwegsicherheit in Volmarstein

Der obligatorische Rundgang im Volmarsteiner Dorf durch die Volmarsteiner SPD-Mitglieder Axel Peitz (Foto r.) und Jörg-Michael Birkner im Umwelt- und Verkehrsausschuss zur Prüfung der Schulwegsicherheit in der Umgebung der Grundschule ergab ein erfreuliches Resultat:

Der Weg im unteren Teil der Von-der Recke-Straße ist für fußläufige Kinder sicherer geworden und die von der SPD beantragte Geschwindigkeitsmess- und Anzeigeanlage der bergwärts fahrenden Fahrzeuge trägt zur Verkehrsberuhigung bei. Durch längere Beobachtung wurde festgestellt, dass die überwiegende Mehrheit der vorbeifahrenden Fahrzeuge die maximal erlaubte Geschwindinkeit von 30 km/h nicht überschreitet.

Chancen für den Erhalt des Dorfcafés

1148 Unterschriften für den Erhalt des Dorfcafés in nur 14 Tagen – Kirsten Stich und Eberhard Fandrey von der SPD Volmarstein konnten dem bisherigen Betreiber, der evangelischen Stiftung Volmarstein, ein dickes Paket überreichen. Pfarrer Dittrich von der Stiftungsleitung zeigte sich dann auch beeindruckt vom Engagement der Volmarsteiner. Deshalb sei man von der ursprünglichen Planung, mit dem Umbau der Räumlichkeiten schon jetzt zu beginnen, abgerückt, um der Initiative Gelegenheit zu geben, einen alternativen Betreiber für das Dorfcafé zu finden. Für die Stiftung jedoch komme eine Weiterführung nicht mehr in Frage. Das kleine Café sei nicht profitabel zu betreiben gewesen. Man wolle sich künftig auf die Kernbereiche konzentrieren.

Eberhard Fandrey hielt dem entgegen, dass eine ausschließlich wirtschaftliche Betrachtungsweise dem Café nicht gerecht würde. Das kleine Café mitten im Dorf sei auch eine soziale Einrichtung gewesen, ein beliebter Treffpunkt insbesondere für die älteren Bürgerinnen und Bürger, vor allem aber ein Ort der Inklusion, des Miteinanders von Menschen mit und ohne Handicap.

So ging es im letzten Teil des Gesprächs um die Aussichten auf eine Forführung durch einen anderen Betreiber. Hier konnte Kirsten Stich Optimismus verbreiten. Durch die Nähe zum CAP–Markt, der ebenfalls inklusive Arbeitsplätze anbietet, sei ein ähnliches Betreibermodell nahe liegend. Hinter dem CAP Markt steht die AWO, einer der größten deutschen Wohlfahrtsverbände. Jochen Winter, Geschäftsführer der AWO Ennepe Ruhr, habe, so Kirsten Stich, ihr gegenüber großes Interesse bestätigt. Pfarrer Dittrich zeigte sich zuversichtlich, dass ein solcher Geschäftsübergang möglichst reibungslos zu gestalten sei.

So stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Volmarsteiner Bürgerinnen und Bürger und ihre Unterstützer am Ende Erfolg haben und das Dorfcafe erhalten bleibt.

Kommunalwahl: SPD schaltet auf mit Wahlprogramm auf „Hochbetrieb“

Frank Hasenberg

Arbeitsplätze, Wohnen, Wirtschaft, Tourismus: Die SPD Wetter hat am Freitag, 19.6.2020, im Burghotel Volmarstein ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 13. September 2020 vorgestellt.

Bei Kartoffelsalat und Würstchen stellte die SPD Wetter ihr Wahlprogramm vor. Rund 40 Mitglieder, darunter Kandidaten für den Stadtrat sowie Ortsvereins-Vorsitzende, hörten die Reden von Bürgermeister Frank Hasenberg und Kirsten Stich, Stadtverbandsvorsitzende. Gemeinsam diskutierten sie die Details des Programms.

Frank Hasenberg wurde ja bereits im März als Bürgermeister-Kandidat erneut nominiert und schwor am Freitag die Genossen auf eine arbeitsreiche Wahlkampfzeit ein: „Jetzt müssen wir auf Hochbetrieb schalten.“ Er sah die Harkortstadt bereits gut aufgestellt. „Wetter ist ein starker Wirtschaftsstandort“, sagte der Bürgermeister, „und das soll auch so bleiben. Als Partei fühlen wir uns besonders den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen verpflichtet.“

Die vergangenen drei Monate hätten aufgrund der Corona-Krise einiges „durcheinander gewirbelt“, trotzdem habe die Partei es mit vielen Telefon- und Videokonferenzen geschafft, dieses Wahlprogramm zu erstellen. Gerade in der Krise sei viel zusätzliche Arbeit entstanden. Hasenberg: „Ich habe noch nie so viele Verordnungen gelesen wie in dieser Zeit. Die Krise hat unsere politische Arbeit und auch das gesellschaftliche Leben weitgehend lahmgelegt.“

„Das ist kein normales Wahlprogramm“
Hasenberg appellierte an die Bürger, weiterhin wachsam zu bleiben und sich an die Hygiene-Regeln zu halten. Wetter habe die Krise bislang gut gemeistert, auch, weil die Bürger verantwortungsvoll gehandelt hätten.

Kisten Stich: „In den letzten drei Monaten hat sich gezeigt, dass wir einen guten Krisenstab haben, und das merken die Bürgerinnen und Bürger.“ Stich verwies auf das aktuelle SPD-Wahlprogramm, das in Zusammenarbeit mit den Wetteraner Bürgern entstanden sei: „Das ist kein normales Wahlprogramm, wir haben im Vorfeld viele Inhalte in einem Bürgerworkshop erarbeitet, damit wir auch in Zukunft in Wetter gut leben können.“

Das Wahlprogramm stehe auf „breiten Füßen“. Zu den Schwerpunkten gehören unter anderem die Themengebiete Arbeitsplätze, Wohnen, Wirtschaft und Tourismus. So plant die SPD beispielsweise, zusammen mit der Wirtschaft „vielseitigen Innovationspotenziale“ auszuschöpfen und an einer digitalen Infrastruktur zu arbeiten. Höhere Betreuungskapazitäten sollen zudem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern.

Kirsten Stich

„Kita-Landschaft ausbauen“
Das Thema Wohnen brennt seit langem vielen Wetteranern auf den Nägeln, und die SPD gesteht hier auch Kurskorrekturen ein. „Das neue Handlungskonzept Wohnen hat uns wichtige Hinweise gegeben“, sagte Hasenberg, „die Stadt war in der Vergangenheit auf Ein- und Zweifamilienhäuser fokussiert. Guter Wohnraum ist knapp geworden. Nun gilt es, den Markt an den Bedarf anzupassen und sowohl den geförderten Wohnungsbau als auch den Geschosswohnungsbau in den Fokus zu stellen.“

Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört für die SPD auch der Ausbau von Betreuungsmöglichkeiten. „Eltern standen in der Krise vor der Herausforderung, ihre Kinder gut betreut zu bekommen“, so Frank Hasenberg, „auch deshalb wollen wir die Kita-Landschaft ausbauen.“ Was die Partei im Schöntal „beispielhaft umgesetzt“ habe, wolle man auch in Grundschöttel so machen. Dies sei eine der „höchsten Prioritäten“ in den kommenden Jahren.

App soll Naherholungs-Angebot vernetzen
Ein weiteres Schlaglicht wirft das SPD-Wahlprogramm auf Naherholung und Tourismus. Die Aufenthaltsqualität solle verbessert werden, und die Angebote sollen über eine App vernetzt werden. Dabei setzt Bürgermeister Frank Hasenberg auch auf die Zusammenarbeit der Gemeinden im EN-Kreis. „Die Erhaltung der Natur ist wichtig für unsere Naherholungsgebiete und das ökologische Gleichgewicht“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. Klimaschutz zieht sich wie ein Roter Faden durch das SPD – Kommunalwahlprogramm. Hasenberg betonte, “die konsequente Umsetzung des Klimaschutzprojektes ist für uns ein Leuchtturmprojekt!“ Und dass in vielen Gegenden in Wetter das Thema Nahversorgung den Bürgern ein Dorn im Auge ist, hat die SPD auf dem Schirm. Hasenberg: „Wir arbeiten daran, den Menschen ein besseres Angebot zu machen. Vielleicht schaffen wir es schon im Herbst, da etwas vorzeigen zu können.“