Einladung zur Wahlparty am 13.09. in Wetter

Die SPD Wetter (Ruhr) lädt Parteimitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger am kommenden Sonntag ein, gemeinsam die Wahlergebnisse der Kommunalwahl zu verfolgen und ins Gespräch zu kommen. Ab 18:00 Uhr trifft man sich im Burghotel Volmarstein; Am Vorberg 12. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Entsprechende Hygienevorschriften werden eingehalten. Wir bitten um Anmeldung unter: Telefon: 02335-5247, per E-Mail: kirsten.stich@spd-wetter.de oder: nils.roschin@spd-wetter.de

Bitte denken Sie an Ihre Gesichtsmasken!

SPD stellt kostenloses Wahltaxi

Am kommenden Sonntag bietet die SPD Wetter (Ruhr) wieder einen besonderen Service zur Kommunalwahl an. Bürgerinnen und Bürger, denen es allein nicht möglich ist, zur Stimmabgabe in ihr Wahllokal zu gelangen, werden durch unsere ehrenamtlichen Fahrer von Ihrer Wohnung ins Wahllokal und von dort sicher wieder nach Hause zurück gebracht.

Vorbestellungen für den Wahl-Taxi-Dienst können unter Telefon: 02335-5247 angemeldet werden.

Wenn Sie also selber auf Unterstützung angewiesen sind oder aber Verwandte oder Nachbarn kennen, die nicht wissen, wie sie am Sonntag zur Stimmabgabe gelangen sollen, geben Sie diese Rufnummer bitte weiter.

Leserbrief: Buslinien

Am 22.8. sammelten die „Bürger für Wetter“ an ihrem Wahlkampfstand auf dem Wochenmarkt Unterschriften für eine Petition in der sie „eine Zählung der Schüler in allen Schulbuslinien des EN-Kreises und einen auf die Nutzer abgestimmten Einsatz der Buslinien “ forden und vollmundig den Landrat in die „Pflicht nehmen“ wollen.
Kurz danach postete die Unterzeichnende der Petition in den „sozialen Medien“ die WDR-Mitteilung, dass die vom Land bereitgestellten zusätzliche Busse kaum genutzt würden. Dazu gehört natürlich die nicht unwesentliche, aber nicht mitgeteilte Information, dass der VER wie jedes Jahr zu Schulanfang für zwei Wochen auf allen Linien morgens sowie mittags und nachmittags Zählungen auf allen Linien des Kreisgebiets durchführt, um die nötigen Transportkapazitäten für Schüler berechnen zu können.
Seit Dienstag stehen die Bedarfe fest und VER hat längst reagiert. 15 weitere Fahrten werden im Kreisgebiet zusätzlich eingerichtet, zusätzlich werden noch ab kommender Woche weitere Fahrten in die Fahrpläne aufgenommen, damit man mit Blick auf Corona bereits heute auf steigende Fahrgastzahlen eingestellt ist.
Interessant bei der ganzen Angelegenheit ist, dass die Förderrichtlinie des Landes zur zusätzlichen Inbetriebnahme von Bussen erst am 21.8. über den Landkreistag an die Kreise verschickt wurde. Wen wunderts also, dass diese Mittel bisher kaum abgerufen worden sind?
Natürlich ist ein Unding, wenn ein Teil der Schüler wegen eines zu kleinen Ersatzbusses an der Haltestelle stehen bleiben muss. Da dürfen und müssen sich Eltern beschweren. Aber hier hat man dann doch wieder den Eindruck, dass die Gelegenheit für etwas ganz anderes genutzt werden soll. VER und Landrat sind wohlfeile Ziele im Kommunalwahlkampf einer kleinen Partei, der wesentliche politische Inhalte fehlen.
Der Zielrichtung einer Petition sollte wohl richtigerweise das Ministerium in Düsseldorf sein: Die Verstärkermaßnahmen der Buslinien, für die ab 31.8. Fördermittel beantragt werden können, laufen nur bis zum Beginn der Herbstferien!
Da können sich ja dann auch die der Landesregierung nahestehnden Mandatsträger unserer Stadt beteiligen.

Rosemarie Wolf-Laberenz
Mitglied des Kreistages

Kommunalwahl: SPD schaltet auf mit Wahlprogramm auf „Hochbetrieb“

Frank Hasenberg

Arbeitsplätze, Wohnen, Wirtschaft, Tourismus: Die SPD Wetter hat am Freitag, 19.6.2020, im Burghotel Volmarstein ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 13. September 2020 vorgestellt.

Bei Kartoffelsalat und Würstchen stellte die SPD Wetter ihr Wahlprogramm vor. Rund 40 Mitglieder, darunter Kandidaten für den Stadtrat sowie Ortsvereins-Vorsitzende, hörten die Reden von Bürgermeister Frank Hasenberg und Kirsten Stich, Stadtverbandsvorsitzende. Gemeinsam diskutierten sie die Details des Programms.

Frank Hasenberg wurde ja bereits im März als Bürgermeister-Kandidat erneut nominiert und schwor am Freitag die Genossen auf eine arbeitsreiche Wahlkampfzeit ein: „Jetzt müssen wir auf Hochbetrieb schalten.“ Er sah die Harkortstadt bereits gut aufgestellt. „Wetter ist ein starker Wirtschaftsstandort“, sagte der Bürgermeister, „und das soll auch so bleiben. Als Partei fühlen wir uns besonders den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen verpflichtet.“

Die vergangenen drei Monate hätten aufgrund der Corona-Krise einiges „durcheinander gewirbelt“, trotzdem habe die Partei es mit vielen Telefon- und Videokonferenzen geschafft, dieses Wahlprogramm zu erstellen. Gerade in der Krise sei viel zusätzliche Arbeit entstanden. Hasenberg: „Ich habe noch nie so viele Verordnungen gelesen wie in dieser Zeit. Die Krise hat unsere politische Arbeit und auch das gesellschaftliche Leben weitgehend lahmgelegt.“

„Das ist kein normales Wahlprogramm“
Hasenberg appellierte an die Bürger, weiterhin wachsam zu bleiben und sich an die Hygiene-Regeln zu halten. Wetter habe die Krise bislang gut gemeistert, auch, weil die Bürger verantwortungsvoll gehandelt hätten.

Kisten Stich: „In den letzten drei Monaten hat sich gezeigt, dass wir einen guten Krisenstab haben, und das merken die Bürgerinnen und Bürger.“ Stich verwies auf das aktuelle SPD-Wahlprogramm, das in Zusammenarbeit mit den Wetteraner Bürgern entstanden sei: „Das ist kein normales Wahlprogramm, wir haben im Vorfeld viele Inhalte in einem Bürgerworkshop erarbeitet, damit wir auch in Zukunft in Wetter gut leben können.“

Das Wahlprogramm stehe auf „breiten Füßen“. Zu den Schwerpunkten gehören unter anderem die Themengebiete Arbeitsplätze, Wohnen, Wirtschaft und Tourismus. So plant die SPD beispielsweise, zusammen mit der Wirtschaft „vielseitigen Innovationspotenziale“ auszuschöpfen und an einer digitalen Infrastruktur zu arbeiten. Höhere Betreuungskapazitäten sollen zudem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern.

Kirsten Stich

„Kita-Landschaft ausbauen“
Das Thema Wohnen brennt seit langem vielen Wetteranern auf den Nägeln, und die SPD gesteht hier auch Kurskorrekturen ein. „Das neue Handlungskonzept Wohnen hat uns wichtige Hinweise gegeben“, sagte Hasenberg, „die Stadt war in der Vergangenheit auf Ein- und Zweifamilienhäuser fokussiert. Guter Wohnraum ist knapp geworden. Nun gilt es, den Markt an den Bedarf anzupassen und sowohl den geförderten Wohnungsbau als auch den Geschosswohnungsbau in den Fokus zu stellen.“

Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört für die SPD auch der Ausbau von Betreuungsmöglichkeiten. „Eltern standen in der Krise vor der Herausforderung, ihre Kinder gut betreut zu bekommen“, so Frank Hasenberg, „auch deshalb wollen wir die Kita-Landschaft ausbauen.“ Was die Partei im Schöntal „beispielhaft umgesetzt“ habe, wolle man auch in Grundschöttel so machen. Dies sei eine der „höchsten Prioritäten“ in den kommenden Jahren.

App soll Naherholungs-Angebot vernetzen
Ein weiteres Schlaglicht wirft das SPD-Wahlprogramm auf Naherholung und Tourismus. Die Aufenthaltsqualität solle verbessert werden, und die Angebote sollen über eine App vernetzt werden. Dabei setzt Bürgermeister Frank Hasenberg auch auf die Zusammenarbeit der Gemeinden im EN-Kreis. „Die Erhaltung der Natur ist wichtig für unsere Naherholungsgebiete und das ökologische Gleichgewicht“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. Klimaschutz zieht sich wie ein Roter Faden durch das SPD – Kommunalwahlprogramm. Hasenberg betonte, “die konsequente Umsetzung des Klimaschutzprojektes ist für uns ein Leuchtturmprojekt!“ Und dass in vielen Gegenden in Wetter das Thema Nahversorgung den Bürgern ein Dorn im Auge ist, hat die SPD auf dem Schirm. Hasenberg: „Wir arbeiten daran, den Menschen ein besseres Angebot zu machen. Vielleicht schaffen wir es schon im Herbst, da etwas vorzeigen zu können.“

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Unser Wetter – Frühling 2018 veröffentlicht

Die Frühling-Ausgabe von „Unser Wetter“ steht nun zum Download bereit:

Unser-Wetter-2018-1 (PDF)

OV Esborn

Unser Wetter – Herbst 2017 veröffentlicht

Die Herbst-Ausgabe von „Unser Wetter“ steht nun zum Download bereit:

Unser-Wetter-2017-2 (PDF)

Tempo 30 in Wengern: Brief an Polizei

Die Ratsfraktion der SPD-Wetter (Ruhr) beantragte bereits zum Umwelt- und Verkehrsausschuss 5/2011 eine zeitlich unbegrenzte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h in Wengern (Osterfeldstraße, „von Tankstelle zu Tankstelle“). Download: Antrag (PDF)

Das Ergebnis des an die Verwaltung gestellten Prüfauftrags war seinerzeit leider negativ. Die damalige juristische Situation, die sehr hohe Anforderungen an die Einrichtung eines solchen Tempolimits für Hauptverkehrsstraßen vorsah, ließ keinen Spielraum für eine „Tempo 30-Zone“.

In seiner 948. Sitzung stimmte der Bundesrat auf Initiative der Bundesregierung  einer Neuregelung  der Straßenverkehrsordnung zu, die unter anderem eine deutliche Erleichterung bezüglich der Genehmigung von „Tempo 30-Zonen“ bewirkt. Download: Neuregelung (PDF) Die Neuregelung trat am 14.12.2016 in Kraft, so dass die Ratsfraktion der SPD-Wetter im Februar 2017 beantragte, die Verwaltung erneut mit einer Prüfung zu beauftragen. (siehe http://www.spd-wetter…)

Die Polizei hat dazu überraschenderweise eine negative Stellungnahme abgegeben, weil sie keine „schutzwürdigen Gebäude“, wie in der StVO spezifiziert, entlang der Straße sieht. Wir finden aber, dass es durch die Wohngruppen des Frauenheims und ab dem nächsten Jahr auch durch die Tagespflege-Einrichtung, die durch die Firma Bleistahl initiiert wurde, genug von diesen Gebäuden gibt. Zudem befindet sich die Osterfeldgrundschule in einer Seitenstraße, welche direkt an die Osterfeldstraße angrenzt. Darum haben wir ein Schreiben zusammen mit einem Anwalt erarbeitet und gestern mit einigen Anwohnern an die Polizei geschickt. Download: Brief (PDF)

Parken_Abstand

min. 3 Meter freihalten

Um kurzfristig gerade an den Ortseingängen, wo zu schnell gefahren wird, Abhilfe zu schaffen, wollen die Anwohner nun verstärkt auf der Osterfeldstraße parken und bitten darum, dass dies auch andere Fahrer tun. Das ist innerorts erlaubt, sofern ein mindestens 3 Meter breiter Fahrstreifen verbleibt (s. Skizze).

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Video: SPD Wetter Ruhr – Halbzeitbilanz 2017

Sie können das Video auch herunterladen:
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Wald

Menschenschutz vor Baumschutz!

Mit einem offenen Brief an die Stadtverwaltung hat der SPD-Ortsverein Wengern nun Stellung zu den gerade im Gange befindlichen Baumfällungen im Stadtgebiet bezogen. Auslöser war ein Baum-Unfall in der vergangenen Woche: „Auch wenn der angekündigte Orkan ja bei Weitem ausgeblieben ist, so sind doch viele Äste bis hin zu ganzen Baumteilen auf den Parkplatz des Vereinsheims gestürzt“, berichtet Michael Kramer vom SPD-Ortsverein Wengern. „Glücklicher Weise ist dabei nur ein Sachschaden an einem PKW entstanden, Größe und Fallhöhe der Äste hätten aber auch Schlimmeres zugelassen“, so Kramer, der auch im Vorstand des Elbschehallenvereins aktiv ist. Der Parkplatz des Vereinsheims neben der Elbschehalle und der unmittelbar angrenzende Weg entlang der Elbsche sind beliebte Spazierwege in Wengern, mit und ohne Hund. „Es war also reines Glück, dass hier keine Menschen zu Schaden gekommen sind“, stellt Kramer nüchtern fest.

Die SPD Wengern begrüßt daher die gegenwärtig im gesamten Stadtgebiet Wetters durchgeführte Prüfung aller Bäume hinsichtlich ihres Zustandes unter dem Aspekt der Verkehrssicherung. „Der Elbschehallenverein hatte den bedenklichen Zustand der großen Bäume am Vereinsheim-Parkplatz schon mehrmals gegenüber dem zuständigen Vertreter des Stadtbetriebes angemahnt, mit Verweis auf den Schutz der Bäume ist hier allerdings kein Rückschnitt passiert, der nun durch die Natur erledigt wurde“, fasst Ortsvereinsvorsitzender Alexander Müller die bisherigen Aktivitäten in der Sache zusammen. „Für uns ist klar, dass die Verkehrssicherheit der Bäume im unmittelbaren Stadtgebiet Vorrang haben muss zu sicherlich auch berechtigten, aber eben nachrangigen ökologischen Gesichtspunkten. Menschenschutz vor Baumschutz“, fordert Müller pointiert überspitzt. Dass es in diesem Sinne nun bereits zu diversen Rückschnitten an Verkehrswegen in Wetter gekommen ist, freut die Wengeraner Genossen dabei sehr. Hier gehen fachkundige Förster mit dem nötigen geschulten Auge bedacht aber entschieden vor, sodass vor allen Dingen an viel genutzten Verkehrswegen mehr Sicherheit herrscht. „Kein Verständnis können wir daher für die kürzlich in der Presse geäußerten Unterstellungen der Grünen, die Kettensäge würde in Wetter wahllos kreisen, aufbringen. Hier wird versucht, einen Widerspruch zwischen Sicherheit und Naturschutz zu konstruieren, der überhaupt nicht da ist. Schließlich haben Bäume in der Stadtgestaltung eine gänzlich andere Aufgabe als Bäume im Wald, von dem wir in Wengern und ganz Wetter zum Glück reichlich vorfinden“, so Müller.

Download: offener Brief (PDF)

Pressemitteilung vom 02.03.2017