Für die Menschen war er einfach nur Uli

Der ehemalige Bürgermeister der Stadt Wetter (Ruhr) und frühere Landtagspräsident Ulrich Schmidt ist tot. Die SPD Wetter (Ruhr) hat ein über die Stadt- und Parteigrenzen geschätztes Parteimitglied verloren und trauert mit seiner Familie und seinen Freunden.

Ob Auftritte mit Heino oder repräsentative Termine mit Staatsgästen wie Queen Elisabeth II, für die Menschen in Wetter und den Städten im Ennepe-Ruhr-Kreis war er einfach nur Uli. Politik war seine Leidenschaft, auch, wenn seine Mutter ihm früh davon abriet, denn Politik sei viel zu wechselhaft und unberechenbar, sagte sie.

Dennoch trat Uli Schmidt 1964 in die SPD ein und übernahm 1969 den Ortsvereinsvorsitz der SPD Volmarstein. Fast 45 Jahre war er der Vorsitzende seines SPD-Ortsvereins und darauf war er sehr stolz. 2013 übergab er den Vorsitz aus Altersgründen an Kirsten Stich, blieb aber als Ehrenmitglied bis zum Schluss politisch interessiert und aktiv. Knapp drei Jahrzehnte gehörte er dem Rat der Stadt Wetter (Ruhr) an und war von 1975 bis 1995 Bürgermeister seiner und unserer Heimatstadt. Doch auch die Landespolitik war ihm nicht fremd: Von 1975 bis 2005 war er Mitglied des Landtags NRW und vertrat dort die Städte Wetter (Ruhr), Herdecke, Sprockhövel und Hattingen. Von 1995 bis 2005 war er zudem Präsident des Landtags NRW.

Am 29. Juli 2021 starb er im Alter von 79 Jahren in Wetter. Er wird nicht nur in der SPD eine große Lücke hinterlassen, denn er gehörte vielen Vereinen an. Er war leidenschaftlicher Sänger und Ehrenbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Wetter (Ruhr). Über seine verwitwete Mutter hatte Uli bereits in jungen Jahren erste Kontakte zum Sozialverband VdK. Sein Engagement ging so weit, dass er im April 2006 zum Landesvorsitzenden und Vizepräsidenten des VdK gewählt wurde und dieses Amt bis 2009 bekleidete.

Uli Schmidt traf auch die Queen.

Uli Schmidt setzte sich für andere ein – und hatte selbst mit manchem Schicksalsschlag zu kämpfen: Sein Vater fiel 1942 in Stalingrad. Der frühe Verlust des Vaters prägte sein Leben und er lernte schon früh, Verantwortung zu übernehmen. Nach dem Ende der Volksschule ging er zunächst auf eine kaufmännische Berufsschule und begann eine Lehre, die er mit der Prüpfung zum Industriekaufmann beendete. Nach dem Ende seiner Ausbildung fand Uli, so wie es vielen anderen damals auch erging, keine Anstellung im erlernten Beruf. Stattdessen wurde ihm eine Stelle bei der Hoesch-Betriebskrankenkasse angeboten. Fünf Jahre arbeitete er dort am Schalter, bekam tagtäglich mit, wo die sozialen und wirtschaftlichen Probleme der „kleinen Leute“ lagen.

Die soziale Verantwortung wurde zu seinem Leitstern. Sein Engagement galt auch der Behindertenhilfe. Er war lange Landesvorsitzender der Lebenshilfe NRW und im Kuratorium der Ev. Stiftung Volmarstein sowie in AWO Gremien aktiv. Auch als Gesundheits- und Sozialpolitiker machte er sich in Düsseldorf einen Namen und arbeitete eng unter anderem mit Johannes Rau, Franz Müntefering und Hannelore Kraft zusammen.

Am 29. Juli 2021 hat sich ein Lebenskreis geschlossen und die SPD Wetter (Ruhr) verneigt sich mit großem Dank und Anerkennung vor einem großen Politiker.

Lieber Uli, wir werden Dich sehr vermissen!

1. Mai mit der SPD-Wetter

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

1. Mai

Haushaltsrede: Fröhning 2021

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.
Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

Kirsten Stich zur Landtagskandidatin nominiert

Mein Motto: Politik für alle Menschen!!

Kirsten Stich, Foto: Sarah Jabs, JABSMEDIA

Ich bin 52 Jahre alt und hier in Wetter, im Ennepe -Ruhr – Kreis, aufgewachsen. Bin verheiratet und habe eine erwachsene Tochter.

In den letzten 30 Jahren habe ich in meiner Heimatstadt intensiv Kommunalpolitik gemacht und seit 12 Jahren bin ich 1. Stellvertretende Bürgermeisterin und glaube, dass ich hier in der Stadt Wetter (Ruhr) sehr gut vernetzt bin.

Auf SPD – Ebene habe ich seit 1984 ein Parteibuch und kenne die SPD von der Pike auf, als damals Juso bis zum heutigen Tag als SPD – Stadtverbandsvorsitzende.

Bei einem Landtagsmandat geht es aber nicht nur um Wetter, sondern um 4 Städte des Ennepe – Ruhr – Kreises. Es gibt vielleicht auch Kandidat*innen für die Vertreterversammlung im Sommer aus den anderen 3 Städten.

Mich hat am Mittwoch der SPD – Stadtverband Wetter einstimmig zur Landtagskandidatin nominiert, nachdem zuvor die am Dienstag getagten Ortsvereine Alt – Wetter und Volmarstein ebenso einstimmig ihr Votum abgegeben haben.

Während der Zeit als Dietmar Köster Unterbezirksvorsitzender war, habe ich ihn im Unterbezirksvorstand unterstützt. Seit 10 Jahren bin ich Vorsitzende der Antragsberatungskommission des Unterbezirks und als Vorsitzende der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik im Ennepe – Ruhr – Kreis habe ich auch hier ein gutes Netzwerk. Ich denke schon, dass man mich in der SPD in Schwelm, Sprockhövel und Hattingen kennt.

Ich bin von Beruf Schulsozialarbeiterin an einer Hauptschule und Personalratsmitglied bei der Bezirksregierung Arnsberg und stellvertretendes Mitglied des Hauptpersonalrates beim Ministerium für Schule und Bildung in Nordrhein-Westfalen. Ich mache derzeit also Schulpolitik aus Arbeitnehmersicht, daher ist mein Thema die Schulpolitik und Schulpolitik ist Landespolitik. Hier in Wetter habe ich Jahrzehnte neben der Schulpolitik auch Kinder – und Jugendpolitik begleitet. Ich würde gerne Nadja Büteführ aus Herdecke, die in Düsseldorf eine ausgewiesene Expertin zu diesem Thema in der Landtagsfraktion ist unterstützen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass alle Kinder gleiche Bildungschancen haben müssen, egal welche Herkunft sie haben, dass ist zur Zeit nicht der Fall. Die Schere zwischen Kindern aus bildungsfernen Familien und allen anderen Kindern wird immer größer, hier benötigen wir einen sozialen Neustart!

Einladung: SPD-Umwelt-Online-Meeting für 12- bis 16-jährige Jugendliche

Herzliche Einladung zur „Blauen Stunde“ (SPD-Umwelt-Online-Meeting für 12- bis 16-jährige Jugendliche)

Wir freuen uns auf euch!

Antrag: Baumstandorte Lebensmittelpark Schöllinger Feld

Download: Antrag (PDF)

Antrag zum SWBA am 13 April 2021 zum TO-Punkt 4.3

Lebensmittelpark Schöllinger Feld

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hasenberg,

die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wetter (Ruhr) beantragt folgende Maßnahme:

die Verwaltung möge bitte dafür Sorge tragen, dass bei dem geplanten Bauvorhaben auf dem Parkplatz Baumstandorte eingeplant werden.

Wir schlagen eine Quote von einem Baum pro 8 Parkplätze vor.

Begründung:
Bei der Planung und Erstellung von größeren Parkplätzen hält die SPD-Fraktion es für wichtig, dass ein gesundes Maß an Begrünung mit eingeplant wird.

Dadurch wird das Microklima und die Umweltbilanz verbessert.

Mit freundlichen Grüßen

 

Dirk Fröhning

Unterstützung der „Volksinitiative Artenvielfalt NRW“

Download: PDF

 

Resolution des Rates der Stadt Wetter (Ruhr)

Unterstützung der „Volksinitiative Artenvielfalt NRW“ durch die Verwaltung der Stadt Wetter (Ruhr)

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hasenberg,

Der Rat der Stadt Wetter (Ruhr) fordert die Verwaltung der Stadt Wetter (Ruhr) auf:

  1. Die Ziele und Forderungen der „Volksinitiative Artenvielfalt NRW“ in eine Biodiversitätsstrategie der Stadt Wetter (Ruhr) zu überführen.
  2. Die „Volksinitiative Artenvielfalt NRW“ aktiv bei der Sammlung von Unterschriften zu unterstützen und die Unterschriftenlisten in den Verwaltungsgebäuden der Kommune Wetter (Ruhr) offen auszulegen.
  3. Den Schulen der Stadt Wetter (Ruhr) zu empfehlen, sich mit den Zielen der „Volksinitiative Artenvielfalt NRW“ zu beschäftigen.

 

Begründung:

Seit Jahrzehnten erleben wir einen dramatischen Verlust an Tier- und Pflanzenarten. Vor allem der Rückgang von Insekten und Vögeln führt uns deutlich vor Augen, dass wir in vielen Handlungs- und Politikfeldern grundlegend umsteuern müssen. Dieser Rückgang betrifft sogar Schutzgebiete; das heißt, selbst die letzten Rückzugsräume sind keine sicheren Orte mehr für eine große Vielzahl von Arten.

Auch die Kommunen stellen einen wichtigen Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt dar. Doch die zunehmende Versiegelung, die künstliche Dauerbeleuchtung und eine für viele Tierarten abträgliche Architektur greifen immer stärker in die Lebensgemeinschaften ein. Daher gilt es, unsere Städte naturnäher und damit lebenswerter zu machen. Dies hilft nicht nur der Artenvielfalt, sondern steigert auch die Lebensqualität der Menschen in der Stadt Wetter (Ruhr).

Es ist deshalb auch für unsere Kommunen dringend Zeit, einen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität zu leisten. Die „Volksinitiative Artenvielfalt NRW“ fordert unter anderem hierzu mehrere Maßnahmen:

  • Flächenfraß verbindlich stoppen
  • Schutzgebiete wirksam schützen
  • Naturnahe und wilde Wälder zulassen
  • Naturverträgliche Landwirtschaft aktiv voranbringen
  • Biotopverbund stärken und ausweiten
  • Lebendige Gewässer und Auen sichern
  • Artenschutz in der Stadt fördern
  • Nationalpark in der Senne ausweisen

Diese Forderungen der Volksinitiative sind auch für die Stadt Wetter (Ruhr) überwiegend von Bedeutung und sollten entsprechend umgesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Dirk Fröhning                                                          Nils Roschin

Antrag: Prüfauftrag Kindesgefährdung Spielstraße

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hasenberg,

die SPD Fraktion im Rat der Stadt Wetter (Ruhr) beantragt die Überprüfung der Gefährdungspotentiale insbesondere für Kinder im Bereich Spielstraße „Am Alten Stamm“ (Harkortberg)

Kontext:

Im Jahr 2013/2014 wurde das Wohngebiet „Sunderweg“ (im Bereich der Straßen Wolfgang-Reuter-Str., Ehrenmalweg und Am Alten Stamm) erbaut. Mittlerweile sind 14 von 15 Bauplätzen bezogen, der letzte Bauplatz befindet sich in der Fertigstellung. Aktuell leben und spielen ca. 15 Kinder im Wohngebiet. Im Zuge der Wohngebietserstellung wurde die Straße „Am Alten Stamm“ als Spielstraße zur umfänglichen Nutzung für Kinder ausgewiesen.

 

Gefährdungseinschätzung besteht aus Sicht der Anwohner durch:

  • Der Kurvenbereich der Straße „Am Alten Stamm“ ist nicht einsehbar.
  • Einfahrende Fahrzeuge (vor allem Paketzusteller und ortsfremde PKW) übersehen die sehr kleinen 2 Schilder jeweils zu Beginn der Spielstraße und halten sich nie an die vorgegebene Geschwindigkeit von 4-7 km.
    • > Durch die überhöhte Geschwindigkeit und die Unübersichtlichkeit des Kurvenbereichs besteht ein hohes Unfallrisiko für spielende Kinder.

Die Verkehrsgefährdung der spielenden Kinder könnte durch geschwindigkeitsreduzierende Straßeneinbauten zu Beginn der Straße und eine bessere Beschilderung deutlich reduziert werden.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Dirk Fröhning                                        Rosi Wolf-Laberenz                              Brigitte Wölke