Quartiersrunde Alt-Wetter

Quartiersrunde über den Harkortberg

Am vergangenen Samstag traf sich die SPD Alt-Wetter bei perfektem Wetter zu einer Quartiersrunde über den Harkortberg. Bei der Begrüßung blickte man zunächst auf die vorangegangene Veranstaltung zurück, bei der man unter dem Motto „von Markt zu Markt“ im Stadtgebiet unterwegs gewesen ist und freute sich darüber viele Diskussionen in der Politik angestossen und so einiges in Form von Anfragen und Anträgen auf den Weg gebracht zu haben.
Neben Ratsmitglied Brigitte Wölke, die regelmäßig in Ihrem Wahlkreis unterwegs ist, hatten auch viele der anderen Teilnehmer einen persönlichen Bezug zum Harkortberg. So kam es, dass man unterwegs immer wieder auf Nachbarn oder alte Bekannte traf und die eine oder andere Geschichte zu erzählen wusste. Wie zum Beispiel Dirk Fröhning, der als Kind in die damals frisch eröffnete Kindertagesstätte Reuterhaus ging, die im Jahr 2013 leider einem Brand zum Opfer fiel und von der nach dem Abriss der Ruine inzwischen nichts mehr übrig geblieben ist.

Als erstes Zwischenfazit stellte man fest, dass der Harkortberg mit seinem Ausblick über das Ruhrtal, den zum großen Teil sehr liebevoll gepflegten Häusern und Gärten und der guten Nachbarschaft ein Ort ist, an dem es sich gut leben lässt. Ein Thema, dass jedoch in jeder der zurückgelegten Straßen immer wieder angesprochen wurde, ist der Mangel an ausreichend Parkmöglichkeiten, die dazu führt, dass Anwohner insbesondere in den Abendstunden zum Teil mehrere Runden auf der Suche nach einem freien Parkplatz drehen müssen. Auch wenn die schmalen und zum Teil von Mauern begrenzten Straßen wenig Spielraum lassen, möchte die SPD hier prüfen an welchen Stellen man den einen oder anderen zusätzlichen Stellplatz schaffen kann und wie man den vorhandenen Parkraum optimal ausnutzen kann.
Bei dem einen oder anderen Anwohner ging der Wunsch nach zusätzlichen Parkplätzen so weit, dass er den zurückgebauten Spielplatz in der Ardeystraße am liebsten komplett als solchen nutzen möchte. Andere Anwohner stellten dagegen die Frage, ob es nicht das Beste wäre den Spielplatz in seiner ursprünglichen Form wiederherzustellen. Hier einigte man sich darauf die unterschiedlichen Interessen in den unter dem Motto „Qualität vor Quantität“ geführten Diskussionen über die Zukunft der Kinderspielplätze in Wetter und den eng damit verbundenen Haushaltsberatungen zu berücksichtigen.

Ein weiterer Diskussionspunkt war der Zustand und die Nutzung des Ehrenmals, wo man hofft einen ähnlichen Prozess, wie bei der unter Einbeziehung der Bürger geführten Diskussion über die zukünftige Nutzung des alten Marktplatzes anstoßen zu können. Schließlich handle es sich hierbei um einen der schönsten Aussichtspunkte, den Alt-Wetter zu bieten habe, der jedoch immer mehr verfällt und bei vielen Einwohnern in Vergessenheit geraten ist.
Anders verhalte es sich dagegen in Bezug auf das besichtigte Sport- und Freizeitgelände, welches sich unter anderem durch den Kletterwald, den dort trainierenden Vereinen und dort stattfindende Veranstaltungen einer großen Beliebtheit bei sportbegeisterten Mitbürgern erfreut.

Bei der abschließenden Einkehr in das Vereinsheim des FC Wetter zog man bei der Durchsicht der Notizen ein positives Fazit und freut sich darauf die gesammelten Anregungen und Kritikpunkte in den kommenden Sitzungen zu präzisieren, um der Ratsfraktion konkrete Maßnahmen vorschlagen zu können. In jedem Fall möchte man am Konzept der Quartiersrunden festhalten, welches den Ortsverein nach akuteller Planung als nächstes in die Freiheit und zum Harkortsee führen wird. Die Einzelheiten und der Termin werden rechtzeitig in dieser Zeitung bekannt gegeben.

Jubilarehrung

Jubilarehrung

Das jährliche Grillfest hat sich inzwischen zu einer festen und beliebten Tradition der SPD Alt-Wetter entwickelt. Auch in diesem Jahr trafen sich die Mitglieder des Ortsvereins im Vereinsheim der TGH auf dem Harkortberg, um die frisch zubereiteten Spezialitäten von Betreiber Milan Marijan zu genießen, ihre Jubilare zu feiern und in entspannter Atmosphäre bei dem einen oder anderen kühlen Getränk über politische Themen zu diskutieren. Da der Harkortberg auch für jüngere Semester ein schweißtreibendes Hindernis darstellt, wurde ein Fahrdienst organisiert.

Die Jubilare Ingo Buschmann, Rudi Gerblich und Rüdiger Köhler wurden für jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft in der Partei geehrt, sodass Bürgermeister Frank Hasenberg, der die Ehrung vornahm, seinen Rückblick im Jahr 1976 startete, als die SPD bei der Bundestagswahl einen großen Erfolg feiern
konnte. Am Ende der Ansprache machte der Bürgermeister noch einmal deutlich, wie wichtig es nach wie vor sei sich für die Belange der Menschen vor Ort in Wetter und darüber hinaus einzusetzen und dankte den Jubilaren in diesem Zusammenhang für ihre Unterstützung.

Quartiersrunden

Quartiersrunden: SPD unterwegs in Alt-Wetter

Unter dem Motto „Quartiersrunden – Wir machen das besser“, ist die SPD momentan in den Ortsteilen unterwegs. Am vergangenen Wochenende fand nun die erste Runde durch Alt-Wetter statt, zu der sich eine Gruppe von ca. 20 Genossen und Anwohnern am alten Standort des Wochenmarktes an der Ecke Bismarckstraße, Theodor-Heuss-Straße traf und sich von dort auf den Weg Richtung Bahnhofsvorplatz machte, wo zu diesem Zeitpunkt der aktuelle Wochenmarkt stattfand.
Die Vielzahl an Fragen und Ideen, die in den um die Ratsmitglieder gebildeten Gruppen diskutiert wurden, zeigten schnell, dass man in der Tat einiges im Stadtteil verbessern könnte. Der Pauschalkritik eines teilnehmenden Architekten, dass Wetter die „graue Stadt an der Ruhr“ sei, wollte man sich dann aber doch nicht anschließen. Es gebe viele Dinge, die unsere Stadt lebenswert und liebenswert machen würden, auch wenn an der einen oder anderen Stelle durchaus ein Farbtupfer nicht schaden könnte, so der allgemeine Tenor.

Eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität stand auch bei einer möglichen Umgestaltung des „alten Marktstandortes“ im Fokus. Bei der derzeitigen Haushaltslage der Stadt, wird dabei sicherlich die Finanzierung der größte Stolperstein sein. Hier möchte man sich am Beispiel des viel zitierten Wengeraner Dorfplätzchens orientieren, wo mit überschaubaren Mitteln eine deutliche Verbesserung erreicht werden konnte. Trotzdem wird dies wohl ein längerer Prozess werden. Kurzfristig will man dagegen mit dem Stadtbetrieb über einen alternativen oder umgestalteten Standort der Altpapier- und Glascontainer sprechen, die den Gesamteindruck des Platzes trüben.
Dass es einen Unterschied macht, wenn man einen Standort gezielt unter die Lupe nimmt oder nur daran vorbei geht, zeigte zum Beispiel die Tatsache, dass das Kreisarchiv nicht von jedem Teilnehmer als solches erkannt wurde. Hier möchte man die Anbringung eines entsprechenden Hinweisschildes erreichen. Auch der von Rollstuhlfahrern zum Teil nicht nutzbare Bürgersteig am Rande des Paltzes fiel negativ auf und soll im entsprechenden Ausschuss angesprochen werden.
Ähnlich verhielt es sich beim Spielplatz in der Bismarckstraße. Während dieser von Weitem einen guten Eindruck machte, offenbarte das genauere Hinsehen und das Gespräch mit den Anwohnern, dass dieser zum aktuellen Zeitpunkt so gut wie nicht bespielt werden kann, obwohl er im Rahmenkonzept Spielplätze als Bestand geführt und regelmäßig von Kindern aufgesucht wird. Hier wird man klären müssen, woran die Wiederherstellung momentan hakt.
Ein Punkt der nicht nur beim Gespräch mit den Gewerbetreibenden im Bismarckquartier deutlich wurde, ist die Sorge über die zunehmend beobachtbare Konzentration der Nahversorgung und die schwierige Situation des Einzelhandels im Allgemeinen. Hier schlug Rats- und Kreistagsmitglied Rosi Wolf-Laberenz vor alle Beteiligten zu einem Gespräch ins Bürgerhaus einzuladen, bei dem auch der Wochenmarkt erneut Thema sein soll.
Ein auf Initiative der Geschäfteinhaber in der Wetteraner Innenstadt angestoßenes Thema ist die Änderung der Parkplatzsituation in der Kaiserstraße. Hier schlägt man eine Verkürzung der Parkdauer und die Schaffung weiterer Stellplätze vor. „Die SPD wird dies auf die Tagesordnung ihrer nächsten Fraktionssitzung setzen“, verspricht der Fraktionsvorsitzende Dirk Fröhning.
Bei der abschließenden Einkehr ins Restaurant Modern Greek blickte der Ortsverein Alt-Wetter auf eine aus seiner Sicht mehr als gelungene Veranstaltung zurück. Dabei nutzten auch die Betreiber die Chance den anwesenden Kommunalpolitkern ihre Anliegen mit auf den Weg zu geben. Diese und alle weiteren von den Ratsmitgliedern gesammelten Punkte will man aufgrund des Umfangs zunächst auf der nächsten Vorstandssitzung konsolidieren und besprechen, bevor man sie an die zuständigen Ausschüsse und Gremien weiterleitet.
Die nächste Quartiersrunde wird im Sommer mit dem Schwerpunkt Freiheit und Burg Wetter stattfinden. Sobald der genaue Termin fest steht, wird dieser in der örtlichen Presse bekannt gegeben.

2015-08-22

OV Alt-Wetter ehrt seine Jubilare

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich die Mitglieder des SPD Ortsverein Alt-Wetter sowie die erschienenen Gäste Peter Zinn, Frank Hasenberg und Rainer Bovermann an diesem Samstag auf dem Harkortberg ein, um gemeinsam zu feiern und den diesjährigen Jubilaren für ihre Treue zu danken. Während Milan Marijan, der Inhaber des TGH Vereinsheims, den Grill vorbereitete, nahm Bürgermeister Frank Hasenberg die Anwesenden auf eine kleine Zeitreise mit.

Als Ingrid Getzlaff 1955 in die SPD eintrat, endete gerade die Besatzungszeit und die damals junge Bundesrepublik sah 10 Jahre nach dem Krieg in eine noch ungewisse Zukunft. Weitere 10 Jahre später, während die „neue Ostpolitik“ Willy Brandts langsam aber sicher Formen annahm, begann die politische Karriere des ehemalige Bürgermeisters Werner Laberenz, dem der amtierende Bürgermeister Hasenberg auch persönlich für seine Unterstützung dankte. Das Jahr 1990, in dem Ralf Otto sich für die Mitgliedschaft in der SPD entschied, war vor allem von der Wiedervereinigung geprägt. Mit einem Hinweis auf seine langjährige Tätigkeit als Arbeitnehmervertreter bei der Demag endete der Rückblick und die Zuhörer sahen sich mit einem brandaktuellen Thema konfrontiert.
Dieses und andere Themen der großen und kleinen Politik wurden im gemütlichen Teil der Veranstaltung bei gutem Essen und Trinken bis spät in den Abend hinein diskutiert.

in loving memory

SPD trauert um Lothar Rabe

Der SPD Ortsverein Alt-Wetter und der SPD Stadtverband Wetter trauern um ihr langjähriges Mitglied Lothar Rabe, der im Alter von 66 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb.

Lothar Rabe hielt seiner SPD stets die Treue und hatte die unterschiedlichsten Funktionen in der Partei inne. Einige Zeit lang war er Vorsitzender des Ortsvereins Alt-Wetter und Mitglied des Rates der Stadt Wetter (Ruhr). Auch im Projekt Klasse 2000 hat er sich sehr engagiert. Mit ihm verliert die SPD in Wetter ein stets zuverlässiges und aktives Mitglied sowie einen guten Weggefährten und Freund. Die SPD wird ihn nicht vergessen.

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und Familie!

Öffentliche Mitgliederversammlung des OV Alt-Wetter

Am Dienstag den 05.05.2015 lädt der Ortsverein Alt-Wetter alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung ins Bürgerhaus „Villa Vorsteher“ ein. Den zentralen Tagesordnungspunkt soll dabei die „Diskussion mit Ratsmitgliedern aus Alt-Wetter“ darstellen. Nachdem viele Themen rund um den städtischen Haushalt 2015 in den Medien diskutiert wurden, bietet sich damit die Möglichkeit Fragen, Anmerkungen und Kritik direkt an die gewählten Vertreter der 5 Wahlkreise des Ortsteils zu richten und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr.