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Ruhrtal-Radweg soll sicherer werden

Prüfauftrag der SPD-Fraktion zum UKV-Ausschuss 1. Sitzung am 18.02.2026

Betreff: Sicherung der Nutzungsqualität und Barrierefreiheit auf dem RuhrtalRadweg im Bereich Ruder-Club Mark

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die SPD-Fraktion beantragt, die Verwaltung möge prüfen und dem zuständigen Ausschuss berichten, ob und in welcher Form die quer zur Fahrtrichtung eingelassenen Pflastersteinbänder auf dem Ruhrtal-Radweg im Bereich des Ruder-Clubs Mark (Am Obergraben 6, 58300 Wetter (Ruhr)) baulich so optimiert werden können, dass Schäden an Fahrrädern vermieden und die barrierearme Nutzung durch Fußgängerinnen und Fußgänger, Rollator- sowie Rollstuhlnutzende dauerhaft sichergestellt wird.

Begründung:

Im genannten Abschnitt sind quer zur Fahrtrichtung Pflastersteinbänder eingebaut, die der Aufmerksamkeitslenkung für querende Rudersportler sowie fortführend zur Geschwindigkeitsreduzierung für die am Radweg liegende Außengastronomie am „Bootshaus Wetter“ dienen. Diese Funktion ist grundsätzlich sinnvoll.

In der Praxis zeigt sich jedoch, dass der an die Pflastersteinbänder angrenzende Radwegbelag regelmäßig erosionsbedingt abgetragen wird. In der Folge werden die Kanten der Pflastersteine freigelegt. Dadurch entstehen harte, spürbare Übergänge, die insbesondere:

  • zu Schäden an Fahrradreifen und Felgen führen können,
  • das komfortable Überrollen mit Rollatoren und Rollstühlen deutlich erschweren,
  • für mobilitätseingeschränkte Personen ein Hindernis darstellen.

Gerade für eine touristische Hauptroute wie den RuhrtalRadweg ist ein gleichmäßiger, kantenarmer und barrierearmer Belag von besonderer Bedeutung. Wiederkehrende punktuelle Reparaturen des Radwegbelags würden das Problem nur temporär lösen, sodass von einer strukturellen Ursache auszugehen ist.

Vor diesem Hintergrund sollte geprüft werden, ob ergänzend zu den laufenden Unterhaltungsmaßnahmen eine dauerhafte bauliche Optimierung umgesetzt werden kann. Aus Sicht der SPD-Fraktion bietet sich insbesondere an, die querliegenden Pflastersteine mit einer 45°-Phase zu versehen, um die Übergänge dauerhaft abzumildern und auch bei künftigem Materialabtrag eine komfortable und barrierearme Nutzung zu gewährleisten.

Ziel des Antrags ist es, die Nutzungsqualität des RuhrtalRadweges als touristische Achse zu sichern, Schäden an Fahrrädern zu vermeiden und die gleichberechtigte Nutzung durch alle Verkehrsteilnehmenden – einschließlich mobilitätseingeschränkter Personen – nachhaltig zu verbessern.

Wolfgang Cornelsen, Michael Kirchhoff

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