„Gemeinsam gegen Alltagsrassismus und Rechtsruck“ – SPD Volmarstein wählt neuen Vorstand

Auf ihrer Jahreshauptversammlung am 26.09.2018 im Burghotel hat die Volmarsteiner SPD die politischen
Ereignisse der vergangenen zwei Jahre Revue passieren lassen und ihren Vorstand neu gewählt. Die
bisherige Vorsitzende Kirsten Stich wurde einstimmig bei einer Enthaltung im Amt bestätigt und wird auch
weiterhin von den bisherigen Stellvertretern Eberhard Fandrey sowie Nils Roschin unterstützt. In ihrem
Bericht unterstrich Kirsten Stich die Bürgernähe des Ortsvereins, die sich in zahlreichen Aktivitäten zeige,
wie den Quartiersrunden, Umfragen oder Bürgerversammlungen zu stets aktuellen Themen wie Verkehr
oder der hausärztlichen Versorgung im Dorf. Diese erfolgreiche Arbeit der SPD vor Ort solle auch in den
kommenden Jahren fortgesetzt werden.
Zwischen den Wahlgängen fand Bürgermeister Frank Hasenberg als Gastredner mahnende Worte und
wies auf den zunehmenden Alltagsrassismus und Rechtsruck hin, der auch vor Wetter nicht halt mache. Er
rief die Genossen dazu auf, diesen besorgniserregenden Entwicklungen zusammen mit den anderen
demokratischen Parteien entschieden entgegen zu treten und traf damit auf breite Zustimmung im
Ortsverein.
Auch der übrige Vorstand trat fast geschlossen zur Wiederwahl an und besteht nun aus Karl-Heinz Rabe
(Kassierer), Renate Müller (stellv. Kassiererin), Ralf Gesien (Schriftführer), Klaus König (stellv.
Schriftführer), Marcel Drews (Pressebeauftragter), den Bildungsobleuten Gerwin Hagebölling und Michael
Reiffert sowie den Beisitzern Björn Bösken, Gabriele Fandrey, Gerda Kilian, Axel Peitz, Marit Roschin und
Marlies Schmidt. Komplettiert wird der Vorstand durch Jörg-Michael Birkner (AWO-Delegierter) sowie Fabio
Loureiro (Juso-Delegierter) .

Der neu gewählte Vorstand der Volmarsteiner SPD.

Sommerbesuche 2018: Die Kaiserstraße wird noch zentraler

Wie steht es um die Einkaufsstraße in Alt-Wetter? Was wünschen sich die Einzelhändler? Und wo kann man in Alt-Wetter bald noch mehr Veranstaltungen erleben? Diese drei Fragen kamen beim ersten Sommer-Besuch der SPD Wetter in diesem Jahr auf. Bürgermeister Frank Hasenberg und SPD-Chef Peter Zinn waren zu Gast bei Citymanager Martin Pricken und Buchhändler Hans-Günter Draht.

Hasenberg, Zinn und Pricken haben eins gemeinsam: ihnen liegt etwas an Wetter. Deshalb haben sich die drei im Büro des City-Managements an der Kaiserstraße getroffen. Es ist heiß, es gibt Kaffee und Wasser, alle schwitzen – und arbeiten an Ideen, die Wetter nach vorne bringen. Dabei geht es nicht um die großen Baumaßnahmen, es sind eher die kleinen Dinge, die Wetter liebenswert machen. Eines der jüngsten Projekte ist etwa die Neugestaltung vieler Verteilerkästen, die nun Sehenswürdigkeiten oder Persönlichkeiten aus Wetter zeigen. „Es gab viele positive Rückmeldungen“, sagt Pricken bei dem Treffen.
Brandaktuell konnte Pricken hingegen von einer Befragung berichten, die unter Passanten am Seeplatz gemacht wurde. Ergebnis: Die Anbindung der Stadt an den Ruhrtalradweg ist schlecht. Viele Radfahrer und Wanderer lassen Wetter links liegen – nicht, weil es hier nichts zu sehen gibt, sondern weil sie nicht um die Sehenswürdigkeiten wissen. Das muss sich ändern, waren sich die beiden Lokalpolitiker und der City Manager einig. Mit Hinweisschildern und der Verbesserung der Wege zwischen Ruhrufer und Stadt bzw. Freiheit soll hier in diesem und im nächsten Jahr Abhilfe geschaffen werden.
Viele Ladenlokale in der Königstraße stehen leer, die Straße werde sich wohl in Zukunft zu einer reinen Wohnstraße entwickeln, so Pricken. „Der gesellschaftliche Trend geht einfach hin zum Event-Shopping in großen Zentren oder zum bequemen Online-Handel“, weiß Pricken als Handels-Fachmann. Und obwohl sich auch an der Kaiserstraße immer wieder Leerstände finden, hat sich die Lage verbessert: 2012 gab es noch zwölf leerstehende Läden, aktuell sind es noch nur noch sieben, resümierte Pricken.
Bürgermeister Frank Hasenberg und Peter Zinn waren sich einig: in Zukunft wird sich die Stadt auf die Kaiserstraße als zentrale Einkaufsstraße fokussieren. Auch die Verwaltung müsse in die Stadt geholt werden, um der Kaiserstraße noch mehr Gewicht zu verleihen, sie noch zentraler zu machen. Mit dem Einzug der Verwaltung in den Neubau des SparkassenGebäudes kommt mehr Frequenz nach Wetter.
Laut Citymanager Pricken brauche es aber nicht nur die Stadt, auch die privaten Eigentümer der leerstehenden Ladenlokale an der Kaiserstraße sieht er in der Pflicht: „Wir haben durchaus häufiger Anfragen von Geschäftsleuten, die sich hier niederlassen wollen. Die meisten der aktuell nicht vermieteten Ladenlokale sind aber einfach nicht mehr in einem Zustand, der heutzutage notwendig ist, um ein Geschäft zu betreiben. Ohne Investitionen der Eigentümer in Ihre Objekte wird sich das auch nicht ändern“.
Im Anschluss an das Treffen besuchten die drei Buchhändler Hans-Günter Draht von der Bücherstube Draht in der Kaiserstraße. Er sagte, dass „im Bismarckquartier etwas passiert“ – und plant, „Drähte zu spannen, zwischen den Gebäuden, um Beleuchtung aufzuhängen“. So soll noch mehr Aufenthaltsqualität erreicht werden, auch wenn die Abende wieder früher dunkel werden. Um diese dann auch auszunutzen, plant Draht bereits weitere Veranstaltungen, die schon im Herbst an den Start gehen werden. Die erfolgreiche Geschichte des Feierabend-Marktes möchte er so wiederholen.
Im Bismarckquartier geschieht also schon das, was Martin Pricken sich für die Kaiserstraße wünscht: „Hier wird Atmosphäre geschaffen.”

Pressemitteilung vom 02.08.2018

Trauer um Nikolaus Roschin

Der SPD Ortsverein Volmarstein trauert um Nikolaus Roschin
 
Nikolaus Roschin war 35 Jahre Mitglied der SPD, hiervon war Niko Roschin 20 Jahre als stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender tätig. Er war seit 1994 Ratsmitglied und hat sich bis 2014 für die Belange der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Zuletzt noch im Verwaltungsrat des Stadtbetriebes. „Wir haben einen Genossen verloren, der nicht nur in der SPD engagiert war, sondern der auch als Ehrenmitglied der Feuerwehr und hier bis zum Schluss als Vorsitzender des Fördervereins der Löschgruppe Volmarstein aktiv war.“ , so Ortsvereinsvorsitzende Kirsten Stich.
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Unser Wetter – Frühling 2018 veröffentlicht

Die Frühling-Ausgabe von „Unser Wetter“ steht nun zum Download bereit:

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Quartiersrunde durchs Schöntal

Die erste Quartiersrunde im Jahr 2018 führt die SPD Alt-Wetter am 3. März ins Schöntal. Eckpunkte der Runde sind diesmal die Baustelle an der Obergrabenbrücke, der Ruhrtal-Radweg, der Spielplatz in der Schöntalerstraße und die Skateranlage sowie die Moschee und das Frauenheim. Auch diesmal haben die Anwohner die Möglichkeit ihre Fragen, Anregungen und Kritik direkt an die Ratsmitglieder der SPD zu richten und somit die Zukunft ihres Stadtteils mitzugestalten.
Treffpunkt ist die im letzten Jahr eröffnete KiTa Tausendfüßler in der Steinstraße, deren Räumlichkeiten im Zuge der Quartiersrunde besichtigt werden können. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr.

 

Ortsverein Volmarstein ehrt Jubilare

Auf seiner Mitgleiderversammlung im Dezember ehrte der Ortsverein Volmarstein wie jedes Jahr Genossinnen und Genossen für ihre langjährige Mitgliedschaft. Thomas Kutschaty, Landtagsabgeordneter aus Essen und Justizminister a.D., nahm zusammen mit dem Vorstand die Ehrungen vor.

Der Ortsverein gratuliert und bedankt sich bei: Manfred Osthoff (55 Jahre Mitgliedschaft), Dirk Oye (50 Jahre) Hildegard Salihin, Elke Mönninghoff, Doris Nitschke, Volker Benscheidt, Helmut Gablowski, Karl-Friedrich Greb 45 Jahre, Peter König, Günther Kronsbein (jeweils 45 Jahre), Ellen Schneider, Siegfried Jankowski, Jochen Kraugmann und Jürgen Sczesny (jeweils 40 Jahre).

OV Esborn

Unser Wetter – Herbst 2017 veröffentlicht

Die Herbst-Ausgabe von „Unser Wetter“ steht nun zum Download bereit:

Unser-Wetter-2017-2 (PDF)

Fachkonferenz unter dem Motto „Für gute Arbeit – Für soziale Gerechtigkeit“

Wenn man die Forderungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern für die nächste Bundesregierung diskutieren will, dann gibt es dafür keinen besseren Diskussionspartner, als die amtierende Arbeitsministerin. Dies dachte sich auch die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen und konnte Andrea Nahles in der Tat als Referentin für ihre Konferenz am vergangenen Donnerstag in Witten gewinnen. Zusammen mit Ralf Kapschak, dem Bundestagsabgeordneten für Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten stellte sie sich geduldig allen Fragen, die den Anwesenden – wie es bereits in der Einladung hieß – buchstäblich unter den Nägeln brannten: Wie geht es weiter mit der Rente? Was heißt eigentlich Steuergerechtigkeit? Was tun gegen prekäre Beschäftigung? Waren nur einige der Themen, die lebhaft diskutiert wurden.
Auch einige Genossen aus Alt-Wetter nutzten die Gelegenheit sich ein Bild von der Politprominenz aus Berlin zu machen und ihre zum Teil ganz persönlichen Anliegen vorzutragen. Dabei sahen sie sich einmal mehr in ihrem Wissen bestätigt, dass die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern am Besten durch eine SPD-geführte Bundesregierung vertreten werden.

Tempo 30 in Wengern: Brief an Polizei

Die Ratsfraktion der SPD-Wetter (Ruhr) beantragte bereits zum Umwelt- und Verkehrsausschuss 5/2011 eine zeitlich unbegrenzte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h in Wengern (Osterfeldstraße, „von Tankstelle zu Tankstelle“). Download: Antrag (PDF)

Das Ergebnis des an die Verwaltung gestellten Prüfauftrags war seinerzeit leider negativ. Die damalige juristische Situation, die sehr hohe Anforderungen an die Einrichtung eines solchen Tempolimits für Hauptverkehrsstraßen vorsah, ließ keinen Spielraum für eine „Tempo 30-Zone“.

In seiner 948. Sitzung stimmte der Bundesrat auf Initiative der Bundesregierung  einer Neuregelung  der Straßenverkehrsordnung zu, die unter anderem eine deutliche Erleichterung bezüglich der Genehmigung von „Tempo 30-Zonen“ bewirkt. Download: Neuregelung (PDF) Die Neuregelung trat am 14.12.2016 in Kraft, so dass die Ratsfraktion der SPD-Wetter im Februar 2017 beantragte, die Verwaltung erneut mit einer Prüfung zu beauftragen. (siehe http://www.spd-wetter…)

Die Polizei hat dazu überraschenderweise eine negative Stellungnahme abgegeben, weil sie keine „schutzwürdigen Gebäude“, wie in der StVO spezifiziert, entlang der Straße sieht. Wir finden aber, dass es durch die Wohngruppen des Frauenheims und ab dem nächsten Jahr auch durch die Tagespflege-Einrichtung, die durch die Firma Bleistahl initiiert wurde, genug von diesen Gebäuden gibt. Zudem befindet sich die Osterfeldgrundschule in einer Seitenstraße, welche direkt an die Osterfeldstraße angrenzt. Darum haben wir ein Schreiben zusammen mit einem Anwalt erarbeitet und gestern mit einigen Anwohnern an die Polizei geschickt. Download: Brief (PDF)

Parken_Abstand

min. 3 Meter freihalten

Um kurzfristig gerade an den Ortseingängen, wo zu schnell gefahren wird, Abhilfe zu schaffen, wollen die Anwohner nun verstärkt auf der Osterfeldstraße parken und bitten darum, dass dies auch andere Fahrer tun. Das ist innerorts erlaubt, sofern ein mindestens 3 Meter breiter Fahrstreifen verbleibt (s. Skizze).