„Gemeinsam gegen Alltagsrassismus und Rechtsruck“ – SPD Volmarstein wählt neuen Vorstand

Auf ihrer Jahreshauptversammlung am 26.09.2018 im Burghotel hat die Volmarsteiner SPD die politischen
Ereignisse der vergangenen zwei Jahre Revue passieren lassen und ihren Vorstand neu gewählt. Die
bisherige Vorsitzende Kirsten Stich wurde einstimmig bei einer Enthaltung im Amt bestätigt und wird auch
weiterhin von den bisherigen Stellvertretern Eberhard Fandrey sowie Nils Roschin unterstützt. In ihrem
Bericht unterstrich Kirsten Stich die Bürgernähe des Ortsvereins, die sich in zahlreichen Aktivitäten zeige,
wie den Quartiersrunden, Umfragen oder Bürgerversammlungen zu stets aktuellen Themen wie Verkehr
oder der hausärztlichen Versorgung im Dorf. Diese erfolgreiche Arbeit der SPD vor Ort solle auch in den
kommenden Jahren fortgesetzt werden.
Zwischen den Wahlgängen fand Bürgermeister Frank Hasenberg als Gastredner mahnende Worte und
wies auf den zunehmenden Alltagsrassismus und Rechtsruck hin, der auch vor Wetter nicht halt mache. Er
rief die Genossen dazu auf, diesen besorgniserregenden Entwicklungen zusammen mit den anderen
demokratischen Parteien entschieden entgegen zu treten und traf damit auf breite Zustimmung im
Ortsverein.
Auch der übrige Vorstand trat fast geschlossen zur Wiederwahl an und besteht nun aus Karl-Heinz Rabe
(Kassierer), Renate Müller (stellv. Kassiererin), Ralf Gesien (Schriftführer), Klaus König (stellv.
Schriftführer), Marcel Drews (Pressebeauftragter), den Bildungsobleuten Gerwin Hagebölling und Michael
Reiffert sowie den Beisitzern Björn Bösken, Gabriele Fandrey, Gerda Kilian, Axel Peitz, Marit Roschin und
Marlies Schmidt. Komplettiert wird der Vorstand durch Jörg-Michael Birkner (AWO-Delegierter) sowie Fabio
Loureiro (Juso-Delegierter) .

Der neu gewählte Vorstand der Volmarsteiner SPD.

Viadukt Stadtilm Thüringen

Besuch aus der Partnerstadt

Zum Seefest-Wochenende am 1.und 2. September hatte der SPD- Stadtverband Besuch von drei Genossen aus Wetters Partnerstadt Stadtilm.

Peter Schmidt, Vorstandsmitglied im OV Alt-Wetter, hatte für die zwei Tage ein abwechslungsreiches Programm zu den Sehenswürdigkeiten zusammen gestellt und natürlich gehörte auch der Besuch des SPD-Standes auf dem Seefest dazu.

Ein Gegenbesuch in Thüringen soll im kommenden Jahr erfolgen- möglicherweise mit der AWO Wetter zusammen, da die AWO in Stadtilm ein besonderes Jubiläum feiert.

Sommerbesuch_2018_EN_Wohnen

Sommerbesuche 2018: Wohnen in Wetter ist mehr als nur Einfamilienhäuser

Großes Aufgebot beim letzten öffentlichen Sommerbesuch der SPD Wetter in diesem Jahr: sind sonst regelmäßig vor allem die Fachpolitiker der Ratsfraktion vor Ort, so kamen zum Gesprächstermin mit der Wohnungsgenossenschaft des Ennepe-Ruhr-Kreises gleich acht Genossinnen und Genossen zusammen, denn das Thema Wohnen in Wetter über alle Lebensphasen hinweg geht wirklich alle an.
Sommerbesuch_2018_EN_Wohnen

Wetter ist voll. Die Wohnungssuche – egal ob zur Miete oder zum Kauf – gestaltet sich langwierig. Was auf der einen Seite die hohe Attraktivität Wetters als Wohnort ausdrückt, ist auf der anderen Seite ein echtes Problem, etwa wenn im Alter das Einfamilienhaus zu groß wird und daher eine kleinere Wohnung her soll. Die kann natürlich nicht irgendwo liegen, sondern sollte im gleichen Quartier sein, das seit Jahrzehnten die Heimat ist. Und natürlich muss auch der Standard passen. All diese Punkte kennt Alexander Dyck nur zu gut. Der Geschäftsführer der EN Wohnen, die den größten Teil ihres Immobilienbestandes in Wetter hat, bekommt laufend Anfragen in diese Richtung.
Neben den vielen Sanierungen ihres Bestandes in Wetter wird EN Wohnen daher nun auch wieder im Neubau aktiv. Die alten, maroden Häuser an der Karl-Siepmann-Straße 8 und 10 werden im kommenden Jahr einem Neubau weichen, der mit dazu beitragen soll, eine Versorgungslücke zu schließen. „Sowohl mit kleineren Wohnungen bis 70 qm und mit größeren ab 100 qm sind wir ganz gut versorgt, wo wir immer wieder Anfragen bekommen sind die mittleren Größen zwischen 75 und 95 qm“, so Dyck. Eine Einschätzung, die auch die wetteraner Genossen durch ihre Gespräche bestätigen können. Daher wollen sie nun wieder verstärkt auf den Geschosswohnungsbau setzen, um den in den vergangenen Jahren reichlich geschaffenen Wohnraum in Ein- und Zweifamilienhäusern sinnvoll zu ergänzen.
Problematisch wird es hingegen bei der grundsätzlichen Neuausweisung von Bauland, denn hier wird Wetter durch die Vorgaben des Regionalplans stark beeinflusst. „Auch wenn wir Bauland ganz neu ausweisen wollten, wir dürfen es aktuell kaum noch“, weiß Bürgermeister Frank Hasenberg. Die Strategie der SPD ist es daher, gezielt Baulücken zu schließen und Brachflächen zu revitalisieren. „Dadurch schaffen wir nicht nur neuen Wohnraum, wir bieten auch die Möglichkeit, etwa im Alter im bekannten Quartier wohnen zu bleiben und nicht auf die grüne Wiese ziehen zu müssen“, erklärt SPD-Chef Peter Zinn. Auch Landrat Olaf Schade ist davon überzeugt, dass eine sinnvolle Entwicklung von Wohnraum nur im Kontext des Quartiers passieren kann: „Zum Beispiel hier in Grundschöttel ist alles da, was man zum Leben braucht. Ein Supermarkt, eine Grundschule und eine KiTa, dazu Ärzte. Solche Strukturen funktionieren so lange, wie es genug Einwohner gibt, die sie nutzen“.
Die Marschroute für Wetter ist in diesem Sinne abgesteckt: keine großen Neuausweisungen in der Peripherie, sondern kluge Umnutzung und Ausweitung von Flächen in funktionierenden Quartieren – wenn nötig auch zu besonders günstigen Konditionen, um die resultierenden Mieten bezahlbar zu halten. Auch wenn in Wetter noch ein sehr moderates Mietniveau herrscht, sind die Genossen davon überzeugt, dass bezahlbarer Wohnraum gerade in Ballungsregionen eine der zentralen sozialen Fragen der nächsten Jahre und Jahrzehnte sein wird. „Daher müssen Land und Bund wieder viel stärker im sozialen Wohnungsbau aktiv werden, die Privatisierungswelle der 90er Jahre war ein großer Fehler, den wir im EN-Kreis zum Glück nicht gemacht haben“, konstatiert Peter Zinn. „Auch wenn die Bundesregierung nun mehr Geld für Sozialwohnungen gibt, ist das keine kurzfristige Hilfe, denn es fehlen Grundstücke, auf denen gebaut werden könnte, sowie Kapazitäten bei Baufirmen. Hier wurde von Seiten der großen Politik einfach zu lange geschlafen“, resümmiert Zinn.

Pressemitteilung vom 28.08.2018

Kinderbetreuung

Sommerbesuche 2018: Kinderbetreuung

Sommerbesuche die zweite: beim Besuch der AWO Ferienbetreuung in der Grundschule Grundschöttel tauschten sich Lokalpolitiker der SPD und Erzieherinnen der AWO über die Bedeutung von Betreuungsangeboten für Kinder im KiTa- und Grundschulalter aus. Für die Genossen steht dabei fest: mit einer verlässlichen und qualitativ hochwertigen Kinderbetreuung schafft sich Wetter einen echten Standortvorteil und tut konkret etwas, worüber sonst nur geredet wird.
Mit dem Klingeln des Eiswagens kündigte sich am vergangenen Mittwoch nicht nur eine willkommene süße Erfrischung auf vier Rädern auf dem Schulhof der Grundschule in Grundschöttel an. Hier, wo die AWO in diesem Jahr ihre Ferienbetreuung für die Kinder des Offenen Ganztags aller ihrer Angebote in Wetter organisiert hat, wollen sich auch SPD-Chef Peter Zinn, Bürgermeister Frank Hasenberg und Björn Bösken, Mitglied im Jugendhilfeausschuss, ein Bild von der Betreuungssituation in Wetter machen und konkrete Unterstützung anbieten. Zuerst aber, vor den ganzen schweren Themen, gibt es Eis für alle kleinen und großen Menschen, die als Interviewpartner für die Kommunalpolitiker bereit stehen.
Schnell kommt Beate Röntgen, leitende Erzieherin am Standort Grundschöttel, aber auf ihre großen Sorgen zu sprechen: „Wir verlangen endlich, dass das Land einheitliche Standards für den Offenen Ganztag an Grundschulen definiert“, so die erfahrene Pädagogin. „Derzeit existieren weder Vorgaben was die Räumlichkeiten betrifft noch den Personalschlüssel. Entsprechend gering ist damit auch die Vergütung vom Land, denn wo keine Standards festgelegt sind, kann man immer nach unten drücken“, vermutet Röntgen eine Ursache, warum sich seit Jahren keine Landesregierung an diese Standards heran traut. Ein Leid, das Frank Hasenberg nur zu gut nachvollziehen kann: „Träger wie die AWO und die Kommunen sitzen hier in einem Boot. Auch wir fordern diese Standards seit Jahren ein, um verbindlich planen zu können. Ohne verbindliche Standards sind Zuschüsse der Stadt für den Offenen Ganztag nur freiwillige Leistungen. Das heißt bei knapper Kasse muss hier zuerst der Rotstift angesetzt werden, dazu sind wir gesetzlich gezwungen“, ärgert sich der Bürgermeister.
Ein Hebel, um wenigstens die Eltern zu entlasten, ist die städtische Beitragsordnung für Kindertagesstätten und den Offenen Ganztag: „Im KiTa-Bereich haben wir soeben den Freibetrag, also das Einkommen, bis zu dem Eltern keine Beiträge für die Betreuung bezahlen müssen, auf 25000 Euro pro Jahr erhöht. Das wird analog auch für den Offenen Ganztag passieren. Ein Anfang, aber noch nicht ausreichend, wir wollen eine wesentlich weitergehende Beitragsfreiheit erreichen, denn Bildung auch im außerschulischen Bereich muss für alle erschwinglich sein“, stellt Björn Bösken klar.
Genauso wichtig ist den Genossen aber auch die Qualität des Angebots im Offenen Ganztag. Und dafür braucht es natürlich das Geld. „Daher müssen wir als gesamte Gesellschaft endlich dafür sorgen, dass ausreichend Mittel für außerschulische Bildungsangebote bereitgestellt werden. Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung die Ausgaben für Rüstung im Handstreich um mehrere Milliarden pro Jahr erhöht, Deutschland bei den Bildungsausgaben aber seit Jahren auf dem Niveau von Russland oder Indonesien liegt“, so Peter Zinn. Die OECD stellte etwa im letzten Jahr fest, dass Deutschland pro Jahr 30 Milliarden Euro mehr für Bildung aufwenden müsste, um nur den Durchschnitt aller Industrienationen zu erreichen. „Wenn wir dieses Geld, das in Form horrender Vermögen und steuerhinterziehender Konzerne ja mehr als reichlich vorhanden ist, endlich für die gezielte Förderung von Kindern aus allen sozialen Schichten nutzen könnten, dann hätten Kinder endlich gleiche Startchancen ins Leben“, appelliert Zinn.

Pressemitteilung vom 21.08.2018

Sommerbesuche 2018: Die Kaiserstraße wird noch zentraler

Wie steht es um die Einkaufsstraße in Alt-Wetter? Was wünschen sich die Einzelhändler? Und wo kann man in Alt-Wetter bald noch mehr Veranstaltungen erleben? Diese drei Fragen kamen beim ersten Sommer-Besuch der SPD Wetter in diesem Jahr auf. Bürgermeister Frank Hasenberg und SPD-Chef Peter Zinn waren zu Gast bei Citymanager Martin Pricken und Buchhändler Hans-Günter Draht.

Hasenberg, Zinn und Pricken haben eins gemeinsam: ihnen liegt etwas an Wetter. Deshalb haben sich die drei im Büro des City-Managements an der Kaiserstraße getroffen. Es ist heiß, es gibt Kaffee und Wasser, alle schwitzen – und arbeiten an Ideen, die Wetter nach vorne bringen. Dabei geht es nicht um die großen Baumaßnahmen, es sind eher die kleinen Dinge, die Wetter liebenswert machen. Eines der jüngsten Projekte ist etwa die Neugestaltung vieler Verteilerkästen, die nun Sehenswürdigkeiten oder Persönlichkeiten aus Wetter zeigen. „Es gab viele positive Rückmeldungen“, sagt Pricken bei dem Treffen.
Brandaktuell konnte Pricken hingegen von einer Befragung berichten, die unter Passanten am Seeplatz gemacht wurde. Ergebnis: Die Anbindung der Stadt an den Ruhrtalradweg ist schlecht. Viele Radfahrer und Wanderer lassen Wetter links liegen – nicht, weil es hier nichts zu sehen gibt, sondern weil sie nicht um die Sehenswürdigkeiten wissen. Das muss sich ändern, waren sich die beiden Lokalpolitiker und der City Manager einig. Mit Hinweisschildern und der Verbesserung der Wege zwischen Ruhrufer und Stadt bzw. Freiheit soll hier in diesem und im nächsten Jahr Abhilfe geschaffen werden.
Viele Ladenlokale in der Königstraße stehen leer, die Straße werde sich wohl in Zukunft zu einer reinen Wohnstraße entwickeln, so Pricken. „Der gesellschaftliche Trend geht einfach hin zum Event-Shopping in großen Zentren oder zum bequemen Online-Handel“, weiß Pricken als Handels-Fachmann. Und obwohl sich auch an der Kaiserstraße immer wieder Leerstände finden, hat sich die Lage verbessert: 2012 gab es noch zwölf leerstehende Läden, aktuell sind es noch nur noch sieben, resümierte Pricken.
Bürgermeister Frank Hasenberg und Peter Zinn waren sich einig: in Zukunft wird sich die Stadt auf die Kaiserstraße als zentrale Einkaufsstraße fokussieren. Auch die Verwaltung müsse in die Stadt geholt werden, um der Kaiserstraße noch mehr Gewicht zu verleihen, sie noch zentraler zu machen. Mit dem Einzug der Verwaltung in den Neubau des SparkassenGebäudes kommt mehr Frequenz nach Wetter.
Laut Citymanager Pricken brauche es aber nicht nur die Stadt, auch die privaten Eigentümer der leerstehenden Ladenlokale an der Kaiserstraße sieht er in der Pflicht: „Wir haben durchaus häufiger Anfragen von Geschäftsleuten, die sich hier niederlassen wollen. Die meisten der aktuell nicht vermieteten Ladenlokale sind aber einfach nicht mehr in einem Zustand, der heutzutage notwendig ist, um ein Geschäft zu betreiben. Ohne Investitionen der Eigentümer in Ihre Objekte wird sich das auch nicht ändern“.
Im Anschluss an das Treffen besuchten die drei Buchhändler Hans-Günter Draht von der Bücherstube Draht in der Kaiserstraße. Er sagte, dass „im Bismarckquartier etwas passiert“ – und plant, „Drähte zu spannen, zwischen den Gebäuden, um Beleuchtung aufzuhängen“. So soll noch mehr Aufenthaltsqualität erreicht werden, auch wenn die Abende wieder früher dunkel werden. Um diese dann auch auszunutzen, plant Draht bereits weitere Veranstaltungen, die schon im Herbst an den Start gehen werden. Die erfolgreiche Geschichte des Feierabend-Marktes möchte er so wiederholen.
Im Bismarckquartier geschieht also schon das, was Martin Pricken sich für die Kaiserstraße wünscht: „Hier wird Atmosphäre geschaffen.”

Pressemitteilung vom 02.08.2018

Nils Roschin und Björn Bösken im Vorstand der EN-SPD

Parteitag der SPD EN im Zeichen von Erneuerung und Europa

Der Parteitag des SPD-Unterbezirks Ennepe-Ruhr am vergangenen Samstag in Witten stand ganz im Zeichen der Themen Parteierneuerung und Europapolitik sowie der turnusmäßigen Vorstandswahlen. Dabei wurde der Gevelsberger Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer mit 85% der Stimmen von den Delegierten der SPD im Ennepe-Ruhr-Kreis als Vorsitzender wiedergewählt. Ihm zur Seite stehen Claudia Krebs (Witten) und Nils Roschin (Wetter) als Stellvertreter sowie der Juso-Vorsitzende Leon Reinecke (Hattingen) als Schatzmeister. 15 Beisitzerinnen und Beisitzer – Carsten Adametz und Dr. Nadja Büteführ (Herdecke), Björn Bösken (Wetter), Axel Echeverria, Rüdiger Fromme, Brigitte Kaun, Maximilian Locher und Philip Raillon (alle Witten), Peter Gerbothe (Breckerfeld), Sabine Kelm-Schmidt und Manfred Lehmann (Hattingen), Barbara Lützenbürger (Gevelsberg), Oliver Teske (Ennepetal), Sigrid Ristau (Schwelm) sowie Yasemin Torun (Sprockhövel) – komplettieren das neue Team. Der neue und alte Vorsitzende der SPD EN freut sich besonders über die neuen jungen Mitglieder, die in den nächsten beiden Jahren mit ihm gemeinsam im Vorstand Verantwortung übernehmen werden. „Vier der Mitglieder im Vorstand sind noch im Juso-Alter (bis 35 Jahre) und zwei andere sind dem gerade erst entwachsen. Das ist eine erhebliche Verjüngung und eine echte Erneuerung für die SPD im Ennepe-Ruhr-Kreis“, so Kramer. Das Thema Parteierneuerung habe die Partei in den letzten Wochen und Monaten ohnehin sehr beschäftigt; aus zwei Zukunftswerkstätten war ein Antrag entstanden, der am Samstag nach einigen vor allem durch die Jusos vorangetriebenen Änderungen einstimmig beschlossen wurde. Kramer: „Wir können nicht nur mit dem Finger in Richtung Land und Bund zeigen und sagen, dass die Partei da oben sich erneuern müsse. Das muss hier unten an der Basis genauso passieren. Dabei reden wir nicht nur von Verbesserungen im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch von Strukturveränderungen und anderen Veranstaltungsformen. Das packen wir jetzt an!“
Ein zweites großes Thema war die Europapolitik; der AK Europa der SPD EN hatte einen zweiten Leitantrag zu der Thematik geschrieben. Der Europaabgeordnete Dr. Dietmar Köster macht sich darin u.a. für die Stärkung der Friedens- und Abrüstungspolitik in der EU sowie deren Fortentwicklung zur Sozialunion vor dem Hintergrund einer gemeinsamen Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik stark. „Die SPD will ein soziales, demokratisches und ökologisches Europa, ein neues solidarisches Europa, das zu einem Europa der Vielen und nicht der Wenigen werden muss!“, so Köster, der im Anschluss einstimmig von den Delegierten wieder als Kandidat für das Europäisches Parlament bei den Europawahlen 2019 nominiert wurde.

Stifte

SPD sorgt für gerechtere KiTa-Beiträge

Im letzten Jahr angekündigt, in diesem Jahr umgesetzt: die SPD Wetter stellte bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen in 2017 in Aussicht, dass die Elternbeiträge für Kindertagesstätten gerechter geregelt werden. Nach einem entsprechenden Auftrag an die Verwaltung aus im Winter diesen Jahres kann nun Vollzug gemeldet werden: „In der nun von der Verwaltung vorgelegten Beitragstabelle entlasten wir die untersten Einkommen, sodass der KiTa-Besuch in Wetter bis zu einem Einkommen von 25.000 Euro pro Jahr kostenfrei sein wird“, erklärt Dirk Fröhning, Vorsitzender des zuständigen Jugendhilfeausschusses. „Die dadurch entstehenden Mindereinnahmen werden kompensiert durch zusätzliche Beitragsstufen am oberen Ende der Einkommensskala, sodass für die mittleren Einkommen keine zusätzliche Belastung entsteht“. Wichtig ist Dirk Fröhning dabei auch, dass die Einnahmesituation im kommenden Jahr evaluiert wird: „Sollte es wider Erwarten zu einer Überkompensation kommen, so können wir im kommenden Jahr Beitragssenkungen für Eltern mit mittleren Einkommen prüfen“.

Abgeschlossen ist das Thema Kinderbetreuung für die SPD aber noch lange nicht: „Unser langfristiges Ziel bleibt es natürlich, dass der Besuch einer KiTa in Wetter völlig kostenfrei wird“, bekräftigt SPD-Vorsitzender Peter Zinn. Derzeit warten die Wetteraner Sozialdemokraten auf ihre Genossen in Berlin, die eine entsprechende Initiative im Koalitionsvertrag mit der Union festgeschrieben haben. „Wenn hier in dieser Legislaturperiode allerdings immer noch nichts passiert, dann müssen wir uns mal wieder selbst helfen und ein Modell finden, wie wir die Kostenfreiheit in Wetter stemmen können“, so Zinn weiter. Aber auch die Schaffung weiterer Betreuungsplätze ist bei der SPD auf dem Schirm, denn in Wetter gibt es weiterhin Bedarf, gerade auch im U3 Bereich. „Gute Kinderbetreuung, auch für die Kleinsten, ist ein wichtiger Standortfaktor für Wetter. Daher ist es unser erklärtes Ziel, dass jedes Kind schnell und unbürokratisch einen Platz bekommt, im Idealfall natürlich gleich um die Ecke. Das wird noch einiges an Kapazitäten für den Ausbau binden, aber der Aufwand lohnt sich“, ist Peter Zinn überzeugt.

Pressemitteilung vom 18.06.2018

Trauer um Nikolaus Roschin

Der SPD Ortsverein Volmarstein trauert um Nikolaus Roschin
 
Nikolaus Roschin war 35 Jahre Mitglied der SPD, hiervon war Niko Roschin 20 Jahre als stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender tätig. Er war seit 1994 Ratsmitglied und hat sich bis 2014 für die Belange der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Zuletzt noch im Verwaltungsrat des Stadtbetriebes. „Wir haben einen Genossen verloren, der nicht nur in der SPD engagiert war, sondern der auch als Ehrenmitglied der Feuerwehr und hier bis zum Schluss als Vorsitzender des Fördervereins der Löschgruppe Volmarstein aktiv war.“ , so Ortsvereinsvorsitzende Kirsten Stich.
Wetter_weltoffen

Erklärung des Rates – Wetter weltoffen

Wetter ist eine weltoffene, vielfältige und tolerante Stadt. Menschen vieler Nationalitäten, Kulturen, Religionen, sexueller Identitäten sowie Menschen mit und ohne Handicap sind hier zu Hause. Humanität und Solidarität in unserer demokratischen Stadtgesellschaft sind die Grundwerte, die das Fundament unseres kommunalen Zusammenlebens bilden.
Daher gilt es, eindeutig Position zu beziehen gegenüber allen nationalistischen, rassistischen, diskriminierenden und fremdenfeindlichen Ideologien und Aktivitäten, die in unserer Stadt seit Kurzem leider aufzukeimen scheinen. Der Rat der Stadt Wetter (Ruhr) verurteilt diese aufs Schärfste; egal, in welchem Gewand oder auf welchem Weg – im realen Leben oder in der digitalen Welt – sich derartige Geisteshaltungen Bahn brechen. Jede Person, die sich durch Wort oder gar Tat gegen die Grundwerte unseres Zusammenlebens richtet, stellt sich damit außerhalb unserer Stadtgesellschaft.
Insbesondere stellt der Rat fest: Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung wird in Wetter (Ruhr) niemals toleriert werden.

Vor dem Hintergrund der jüngsten fremdenfeindlichen Vorkommnisse im Umfeld der Eröffnung eines Supermarktes durch Moussa Ahmad Mohammad begrüßt der Rat der Stadt Wetter (Ruhr) die lautstarke Ablehnung der dahinter stehenden „identitären“ Ideologie durch einen derart vielstimmigen Chor von Aufrechten sowie alle Initiativen aus unterschiedlichsten Teilen unserer Stadtgesellschaft gegen Rassismus und Ausgrenzung. Der Rat ermutigt alle Bürgerinnen und Bürger Wetters, sich friedlich für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einzusetzen.

Allen Geschädigten des feigen Brandanschlages auf das Geschäft von Herrn Mohammad in dieser Woche sprechen wir unser tiefempfundenes Mitgefühl aus. Hier wurde nicht nur die gerade neu geschaffene, eigenständige Lebensgrundlage eines Menschen zerstört, sondern darüber hinaus auch der Feuertod aller Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses billigend in Kauf genommen. Der Rat der Stadt Wetter (Ruhr) appelliert daher mit Nachdruck an die zuständigen Ermittlungsbehörden, die konkreten Motive dieser abscheulichen Tat schnellstmöglich aufzuklären sowie die Schuldigen und ihre kriminellen Hintermänner unserer Gerichtsbarkeit zuzuführen.

Erklärung des Rates der Stadt Wetter (Ruhr)
Wetter weltoffen

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Unser Wetter – Frühling 2018 veröffentlicht

Die Frühling-Ausgabe von „Unser Wetter“ steht nun zum Download bereit:

Unser-Wetter-2018-1 (PDF)