„Jetzt müssen wir alle laut aufschreien“

Die Ankündigungen bezüglich notwendiger Sanierungsmaßnahmen an vielen Brücken im Stadtgebiet, die Straßen.NRW in der letzten Sitzung des Verkehrsausschusses der Stadt Wetter machte, trafen Wetteraner Bürger und Politiker gleichermaßen im Schock. „Eine solche Packung mussten wir erstmal verdauen, denn was gerade in Alt-Wetter noch auf uns zukommt, ist schon ein starkes Stück“, fasst es Fraktionsvorsitzender Dirk Fröhning zusammen. Gemeinsam mit ihrem Landtagsabgeordneten Rainer Bovermann haben die Genossen in Wetter sich daher Zeit genommen, um einen Plan zu entwickeln, auch wenn die kommunale Ebene formal keinerlei Einfluss auf die Baumaßnahmen an Landes- und Bundesstraßen hat. „Fest steht auch für uns, dass alte Brücken saniert werden müssen“, stellt Bürgermeister Frank Hasenberg klar. „Die Art und Weise, in welcher hier nun nach einer verkorksten Sanierung der Obergrabenbrücke nun weitere Planungen angestellt werden und die Stadt vor vollendete Tatsachen gestellt wird, welche uns massiv belasten, ist einfach nicht mehr hinnehmbar“.

Von einem Schildbürgerstreich spricht Wetters SPD-Chef Peter Zinn, wenn es auf einmal heißt, dass die Brücke über die Ruhr direkt hinter der gerade langwierig sanierten Obergrabenbrücke nun ebenfalls abgelastet werden muss, weil sie nicht mehr zu ertüchtigen ist. „Hätte man das nicht schon zwei oder drei Jahre früher feststellen können? Was nützt mir eine top sanierte Obergrabenbrücke, wenn ich direkt dahinter eine marode Ruhrbrücke habe, über die der Verkehr nur auf einer Spur, also mit einer Ampel, fließen kann? Das ist eine Fehlplanung ohne Gleichen“. Nur ein paar hundert Meter weiter, an der großen Kreuzung Kaiser- und Friedrichstraße, soll dafür auf einmal kein Sanierungsbedarf an der die Bahngleise überspannenden Brücke mehr bestehen. „Noch vor einigen Jahren wurde uns gesagt, dass diese Brücke unbedingt abgerissen und neu gebaut werden müsste, weshalb wir den neuen Kreisverkehr nur als Provisorium hergestellt haben. Nun soll auf einmal doch kein Handlungsbedarf bestehen. Ein solches Vorgehen lässt schon arge Zweifel an der Kompetenz des Landesbetriebes hinsichtlich der Bauinstandhaltung aufkommen“, so Zinn weiter. Kaum verwunderlich ist es in dieser Abfolge, dass auch die Overwegbrücke als nicht mehr voll tragfähig eingestuft wurde und somit für den Verkehr über 7,5 Tonnen gesperrt wird. „Auch wenn diese Maßnahme die meisten von uns nicht betreffen wird, denn für Busse oder auch Müllfahrzeuge wird es eine Ausnahmegenehmigung geben, so trifft dieser Schritt die Firmen in Alt-Wetter hart. Besonders unser weiterhin wichtiger Arbeitgeber DEMAG ist hierdurch massiv eingeschränkt, sodass dieser Zustand auch im Interesse der dortigem Beschäftigten schnellstmöglich abgestellt werden muss“, bekräftigen die drei Kommunalpolitiker.

„Um hier allerdings etwas zu erreichen, muss die ganze Stadt aufstehen und Druck machen“, beschreibt Peter Zinn die Überlegungen der Genossen. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollen ihrem Unmut Luft machen an den Stellen, die hier in der Verantwortung sind. „Und ist nun einmal nicht die Stadt oder der Kreis, hier hängen wir am Fliegenfänger des Landes mit Straßen.NRW“, weiß Verwaltungschef Hasenberg. Druck machen ist nun also für die ganze Stadt angesagt. Dazu stellt die SPD-Wetter auf Ihrer neu eingerichteten Webseite bruecken.spd-wetter.de ein Musterschreiben zur Verfügung, mit dem die Bürgerinnen und Bürger auch über Wetter hinaus Ihre Kritik an der Vorgehensweise von Land und Straßen.NRW an den richtigen Stellen vorbringen können. Diese richtigen Stellen sind vor allen Dingen der Verkehrsminister des Landes NRW, Hendrik Wüst, sowie die Direktorin von Straßen.NRW, Elfriede Sauerwein-Braksiek. Hierfür hat die SPD-Wetter postalische und digitale Adressen zusammengestellt, sodass auf möglichst vielen Kanälen Protest an die Verantwortlichen herangetragen werden kann. „Wenn wir als eine Stadt laut aufschreien, dann wird man diesen Schrei bis Düsseldorf hören“, ist sich Peter Zinn sicher.

Pressemitteilung vom 21.05.2019

Gemeinsam für den Offenen Ganztag

Das Bild zeigt folgende Erwachsene v. l.: Markus Drüke, Beate Röntgen, Peter Zinn, Jörg-Michael Birkner

Die „AWO Kids & Kings“ Betreuung im Offenen Ganztag der Grundschule Grundschöttel freut sich über eine Spende von 2500 Euro. Möglich gemacht haben diesen Betrag die SPD Wetter, die Sparkasse Gevelsberg-Wetter und der AWO Ortsverein Volmarstein.

Mit dem Geld wurden unter anderem Fallschutz-Matten sowie Balance-Kuppeln für den Bewegungsraum angeschafft. Auch eine sprudelnde Wassersäule für den Snoezelen-Raum wurde so ermöglicht.

„Wir waren freudig überrascht von der Spende“, sagt Beate Röntgen, Leiterin des Offenen Ganztags in Grundschöttel. „Wir freuen uns, wenn wir unterstützen können“, sagte Markus Drüke, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Gevelsberg-Wetter, „der Bedarf ist hoch, und die Sparkasse ist ja vor Ort.“

Die Balance-Kuppeln und die Fallschutz-Matten zielen auf die Bewegungsförderung der Grundschüler, so Beate Röntgen: „Bewegungsförderung sollte für Kinder eine große Rolle spielen, viele bewegen sich heutzutage einfach zu wenig. Am PC spielen konkurriert in der Freizeit mit dem Spielen in der freien
Natur.“

„Wir sind der festen Überzeugung, dass für Chancengerechtigkeit immer mehr ergänzende Angebote neben der Schule erforderlich sind“, sagt Peter Zinn, SPD-Stadtverbandsvorsitzender. Dies funktioniere bei der Leseförderung schon ganz gut, in Sachen Bewegungsförderung seien aber Lücken bemerkbar. Mit den Fallschutzmatten werde der Bewegungsraum ein Stück weit sicherer, gerade für kleine Kinder.

In die entgegengesetzte Richtung, nämlich entspannend, soll die neu angeschaffte Wassersäule wirken. Die Säule steht im Snoezelen-Raum der AWO-Ganztagsbetreuung. Das ist eine Art Ruheraum, in dem Kinder sich entspannen und zur Ruhe kommen können. „Das funktioniert“, sagt Beate Röntgen, „aber es wirkt nicht bei allen Kindern gleich schnell. Manche wissen gar nicht, wie das geht, wie man sich entspannt, die hetzen tagsüber von der Schule zum Verein zur Musikschule. Manche haben sogar Schwierigkeiten, sich mit Freunden zu verabreden.“

Pressemitteilung vom 15.05.2019

Neuer Stadtverbandsvorstand gewählt

Am 10.05.2019 haben wir bei unserem diesjährigen Stadtverbandsparteitag den neuen Vorstand gewählt, mit dem wir ab sofort den Wahlkampf aufnehmen und die Kommunalwahl im nächsten Jahr bestreiten werden. Allen neuen und alten Mitgliedern ein herzliches willkommen.

Feierabendwahlkampf in Volmarstein

Auch nach Feierabend – wie am 10.05.2018 – informiert der Ortsverein Volmarstein über die Europawahl und wirbt für unseren Kandidaten Prof. Dr. Dietmar Köster und die Konzepte der Sozialdemokratie u.a. für Frieden, Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit.

Die nächsten Stände des Ortsvereins Volmarstein bei REWE in Grundschöttel und dem CAP Markt in Volmarstein jeweils samstags am 18. und 25.05.2019 ab 10 Uhr.