PM Wohnen an der Ruhr

Chancen ergreifen, Nutzen maximieren

Wohnen an der Ruhr – ganz egal ob im Hotel oder in der eigenen Wohnung – ist immer hochattraktiv. „Eine Überplanung des mit Sicherheit optimierungsbedürftigen Ringplatzes mit öffentlicher Infrastruktur und privatem Wohnraum ist ein Schritt in die richtige Richtung, hier können wir ganz konkret etwas für das Quartier Schöntal tun und es aufwerten“, fasst SPD-Vorsitzender Peter Zinn die Grundposition der Genossen zusammen. Dass der Bedarf für ein durch eine bekannte Kette geführtes Business-Hotel in Wetter mehr als vorhanden ist, daran hat die SPD keinen Zweifel: „Nicht erst seit dem Wegfall des Hotels Elbschetal sind uns die Klagen der Unternehmerschaft Wetters bekannt, die für ihre Gäste adäquate Übernachtungsmöglichkeiten und teilweise auch Seminar- und größere Konferenzräume benötigen“, bekräftigt Bürgermeister Frank Hasenberg den mittlerweile auch öffentlich geäußerten Wunsch vieler wetteraner Firmen. Gerade im Business-Bereich spielen ein international akzeptierter Standard in der Zimmerausstattung sowie die Buchbarkeit über einschlägige Hotelportale für Firmen eine große Rolle.
Die Lage direkt am Ruhrtal-Radweg macht das Hotel darüber hinaus für Touristen interessant, die mit ihren Fahrrädern gerade in der Sommerzeit, wenn Geschäftsreisende also weniger werden, unterwegs sind. „Aber ganz egal ob Geschäftsreisender oder Tourist – die Gäste des Hotels lassen Geld in Wetter, das bisher woanders ausgegeben wird. Davon lebt nicht nur der Hotelbetrieb selbst, auch Einzelhandel und Gastronomie Wetters werden profitieren“, konstatiert Peter Zinn.
Wichtig ist nun für die Genossen, dass die sich potentiell bietenden Chancen möglichst umfassend und nutzbringend für die Stadtentwicklung ergriffen werden. „Dazu gehört für uns, dass wir im weiteren Planungsverlauf aktiv Einfluss auf die Gestaltung des stadtbildprägenden Areals nehmen werden“, so Fraktionsvorsitzender Dirk Fröhning. So sind etwa die Wohnmobilstellplätze auf dem Ringplatz derzeit wenig einladend, da sie weder Ver- noch Entsorgung bieten. „Hier sollten wir größer denken und solche Stellplätze etwa in die Planungen zur Nachnutzung des Wasserwerks in den Ruhrauen integrieren, also an einem landschaftlich wirklich reizvollen Ort und dann mit entsprechender Infrastruktur“, schlägt Peter Zinn vor. Auch für die Parkplatz-Situation rund um das Freibad wird die SPD einen Vorschlag machen, denn mehr Menschen brauchen auch mehr Parkraum. „Touristen sind eine willkommene Einnahmequelle, aber es muss ausreichend Platz für sie und die Einheimischen da sein“, fordert Dirk Fröhning weiter.
In jedem Fall sollte nun eine erste qualifizierte Planung abgewartet werden, auf deren Basis dann fundiert diskutiert werden kann: „Bisher haben wir nur eine Interessenbekundung, mehr nicht“, verdeutlicht Frank Hasenberg noch einmal den aktuellen Stand. Es ist also noch viel Raum zur Einflussnahem auf die Gestaltung vorhanden, die die SPD in jedem Fall auch gemeinsam mit Anwohnern des Ringplatzes abstimmen wird.

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