Nils Roschin und Björn Bösken im Vorstand der EN-SPD

Parteitag der SPD EN im Zeichen von Erneuerung und Europa

Der Parteitag des SPD-Unterbezirks Ennepe-Ruhr am vergangenen Samstag in Witten stand ganz im
Zeichen der Themen Parteierneuerung und Europapolitik sowie der turnusmäßigen Vorstandswahlen.
Dabei wurde der Gevelsberger Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer mit 85% der Stimmen von
den Delegierten der SPD im Ennepe-Ruhr-Kreis als Vorsitzender wiedergewählt. Ihm zur Seite stehen
Claudia Krebs (Witten) und Nils Roschin (Wetter) als Stellvertreter sowie der Juso-Vorsitzende Leon
Reinecke (Hattingen) als Schatzmeister. 15 Beisitzerinnen und Beisitzer – Carsten Adametz und Dr.
Nadja Büteführ (Herdecke), Björn Bösken (Wetter), Axel Echeverria, Rüdiger Fromme, Brigitte Kaun,
Maximilian Locher und Philip Raillon (alle Witten), Peter Gerbothe (Breckerfeld), Sabine Kelm-
Schmidt und Manfred Lehmann (Hattingen), Barbara Lützenbürger (Gevelsberg), Oliver Teske (Ennepetal),
Sigrid Ristau (Schwelm) sowie Yasemin Torun (Sprockhövel) – komplettieren das neue Team.
Der neue und alte Vorsitzende der SPD EN freut sich besonders über die neuen jungen Mitglieder,
die in den nächsten beiden Jahren mit ihm gemeinsam im Vorstand Verantwortung übernehmen
werden. „Vier der Mitglieder im Vorstand sind noch im Juso-Alter (bis 35 Jahre) und zwei andere sind
dem gerade erst entwachsen. Das ist eine erhebliche Verjüngung und eine echte Erneuerung für die
SPD im Ennepe-Ruhr-Kreis“, so Kramer. Das Thema Parteierneuerung habe die Partei in den letzten
Wochen und Monaten ohnehin sehr beschäftigt; aus zwei Zukunftswerkstätten war ein Antrag entstanden,
der am Samstag nach einigen vor allem durch die Jusos vorangetriebenen Änderungen einstimmig
beschlossen wurde. Kramer: „Wir können nicht nur mit dem Finger in Richtung Land und
Bund zeigen und sagen, dass die Partei da oben sich erneuern müsse. Das muss hier unten an der
Basis genauso passieren. Dabei reden wir nicht nur von Verbesserungen im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit,
sondern auch von Strukturveränderungen und anderen Veranstaltungsformen. Das
packen wir jetzt an!“
Ein zweites großes Thema war die Europapolitik; der AK Europa der SPD EN hatte einen zweiten Leitantrag
zu der Thematik geschrieben. Der Europaabgeordnete Dr. Dietmar Köster macht sich darin
u.a. für die Stärkung der Friedens- und Abrüstungspolitik in der EU sowie deren Fortentwicklung zur
Sozialunion vor dem Hintergrund einer gemeinsamen Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik stark.
„Die SPD will ein soziales, demokratisches und ökologisches Europa, ein neues solidarisches Europa,
das zu einem Europa der Vielen und nicht der Wenigen werden muss!“, so Köster, der im Anschluss
einstimmig von den Delegierten wieder als Kandidat für das Europäisches Parlament bei den Europawahlen
2019 nominiert wurde.

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