Es geht demnächst voran – vielleicht | Ampelanlage neue Ruhrbrücke

Im Februar hatte die SPD Wetter sich zum dritten Mal schriftlich an den Verkehrsminister des Landes NRW, Mike Groschek, gewandt, um die schlichtweg unterirdische Situation an der Ampelanlage der neuen Ruhrbrücke speziell auf Alt-Wetteraner Seite zu thematisieren: „Seit Bestehen der neuen Ruhrbrücke ist die installierte Ampelanlage ein einziges Ärgernis; niemand scheint Abhilfe schaffen zu können oder zu wollen“, resümieren SPD-Vorsitzender Peter Zinn und Wolfgang Cornelsen, verkehrspolitischer Sprecher der Ratsfraktion, in ihrem Schreiben.

Download: Brief 3 an Mike Groschek (PDF)

Nun bekamen die Sozialdemokraten aus Wetter Antwort von ihrem Genossen. Tenor des dreiseitigen Briefes, der direkt aus dem Ministerbüro versendet wurde: wir haben das Problem verstanden und kümmern uns um eine Lösung. Dass es seit vielen Jahren noch zu keiner Verbesserung gekommen sei, erklärt Verkehrsminister Groschek unter anderem mit dem tragischen Tod des Geschäftsführers eines in der Sache beauftragten Ingenieurbüros. Derzeit sei die zuständige Regionalniederlassung Südwestfalen von Straßen.NRW dabei, eine aktuelle Verkehrszählung durchzuführen, auf deren Grundlage dann „zeitnah“ eine neue Software und steuerungstechnische Optimierungen („Kontaktschaltung“) für die Ampelanlage beauftragt werden sollen.

Download: Antwort von M. Groschek (PDF)

Wann diese Lösung jedoch genau umgesetzt werden wird, konnte Straßen.NRW auch auf Nachfrage des Verkehrsministeriums nicht genau mitteilen. Daher habe der Verkehrsminister persönlich „nachdrücklich gebeten, im Interesse der Verkehrsabläufe dafür Sorge zu tragen, dass die steuerungstechnischen Probleme im engen Schulterschluss mit der Stadt Wetter rasch und dauerhaft beseitigt werden“.

„Die SPD Wetter wird hier nicht locker lassen und notfalls noch einen vierten und fünften Brief ans Ministerium senden, sollte hier nicht wirklich innerhalb der nächsten Monate Aktivität zu verzeichnen sein“, sind sich Cornelsen und Zinn einig.

Pressemitteilung vom 15.03.2017

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