Ulrich Schmidt

Herzlichen Glückwunsch Uli Schmidt!

Ulrich SchmidtAm 31. März feiert der ehemalige NRW Landtagspräsident und langjährige Bürgermeister der Stadt Wetter (Ruhr) seinen 75. Geburtstag. 1942 in Witten geboren, kurz nachdem sein Vater in Stalingrat gefallen war. Nach Ende der Volksschule ging Ulrich Schmidt zunächst auf eine kaufmännische Berufsschule und begann eine Lehre, die er mit der Industriekaufmannsprüfung beendete. Im Anschluss daran war er als kaufmännischer Angestellter tätig, zuletzt als Gruppenleiter. Über seine verwitwete Mutter, hatte Ulrich Schmidt bereits in jungen Jahren erste Kontakte zum Sozialverband VdK. Bevor er im April 2006 zu dessen Landesvorsitzenden und Vizepräsidenten gewählt wurde und dieses Amt bis 2009 bekleidete. Mit klarem Blick, vernünftigem Verstand und offenem Herzen brachte der Jubilar die politische Arbeit des Verbands voran. 1964 trat Ulrich Schmidt in die SPD ein. 1969 übernahm er den Ortsvereinsvorsitz der SPD Volmarstein und hatte diesen bis 2013 inne. Knapp drei Jahrzehnte gehörte er dem Rat der Stadt Wetter (Ruhr) an und war von 1975 bis 1995 Bürgermeister seiner Heimatstadt. Von 1975 bis 2005 war er Mitglied des Landtags NRW und vertrat dort die Städte Wetter (Ruhr), Herdecke, Sprockhövel und Hattingen. Von 1995 bsi 2005 war er zudem Präsident des Landtags NRW. Wäre es nach seiner Mutter gegangen. dann wäre Ulrich Schmidt nie Politiker geworden. Sie riet ihm früh davon ab, sich damit zu beschäftigen, denn Politik sei viel zu wechselhaft und unberechenbar. Nach dem Ende seiner Ausbildung fand Schmidt, so wie es vielen anderen damals auch erging, keine Anstellung im erlernten Beruf. Stattdessen wurde ihm eine Stelle bei der Hoesch-Betriebskrankenkasse angeboten. Fünf Jahre arbeitete er dort am Schalter, bekam tagtäglich mit. wo die sozialen und wirtschaftlichen Probleme der „kleinen Leute“ lagen. Die soziale Verantwortung ist Schmidt nie mehr losgeworden. So gilt bis heute sein Engagement der Behindertenhilfe. Er war lange Landesvorsitzender der Lebenshilfe NRW und im Kuratorium der Ev. Stiftung Volmarstein sowie in AWO Gremien aktiv. Zu seinen politischen Wurzeln ist er in seinem SPD Ortsverein zurückgekehrt, desses Ehrenvorsitzender er seit 2013 ist. „Mitreden und gestalten tue ich nach wie vor gerne“ so Ulrich Schmidt.

Unser Wetter - Frühjahr 2017

Unser Wetter – Frühjahr 2017 veröffentlicht

Die neue Ausgabe von „Unser Wetter“ wird am 31.03. und am 07.04. kostenfrei verteilt. Auf unserer Homepage stellen wir sie Ihnen bereits heute zur Verfügung.

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Unser Wetter – Frühjahr 2017
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Es geht demnächst voran – vielleicht | Ampelanlage neue Ruhrbrücke

Im Februar hatte die SPD Wetter sich zum dritten Mal schriftlich an den Verkehrsminister des Landes NRW, Mike Groschek, gewandt, um die schlichtweg unterirdische Situation an der Ampelanlage der neuen Ruhrbrücke speziell auf Alt-Wetteraner Seite zu thematisieren: „Seit Bestehen der neuen Ruhrbrücke ist die installierte Ampelanlage ein einziges Ärgernis; niemand scheint Abhilfe schaffen zu können oder zu wollen“, resümieren SPD-Vorsitzender Peter Zinn und Wolfgang Cornelsen, verkehrspolitischer Sprecher der Ratsfraktion, in ihrem Schreiben.

Download: Brief 3 an Mike Groschek (PDF)

Nun bekamen die Sozialdemokraten aus Wetter Antwort von ihrem Genossen. Tenor des dreiseitigen Briefes, der direkt aus dem Ministerbüro versendet wurde: wir haben das Problem verstanden und kümmern uns um eine Lösung. Dass es seit vielen Jahren noch zu keiner Verbesserung gekommen sei, erklärt Verkehrsminister Groschek unter anderem mit dem tragischen Tod des Geschäftsführers eines in der Sache beauftragten Ingenieurbüros. Derzeit sei die zuständige Regionalniederlassung Südwestfalen von Straßen.NRW dabei, eine aktuelle Verkehrszählung durchzuführen, auf deren Grundlage dann „zeitnah“ eine neue Software und steuerungstechnische Optimierungen („Kontaktschaltung“) für die Ampelanlage beauftragt werden sollen.

Download: Antwort von M. Groschek (PDF)

Wann diese Lösung jedoch genau umgesetzt werden wird, konnte Straßen.NRW auch auf Nachfrage des Verkehrsministeriums nicht genau mitteilen. Daher habe der Verkehrsminister persönlich „nachdrücklich gebeten, im Interesse der Verkehrsabläufe dafür Sorge zu tragen, dass die steuerungstechnischen Probleme im engen Schulterschluss mit der Stadt Wetter rasch und dauerhaft beseitigt werden“.

„Die SPD Wetter wird hier nicht locker lassen und notfalls noch einen vierten und fünften Brief ans Ministerium senden, sollte hier nicht wirklich innerhalb der nächsten Monate Aktivität zu verzeichnen sein“, sind sich Cornelsen und Zinn einig.

Pressemitteilung vom 15.03.2017

Wald

Menschenschutz vor Baumschutz!

Mit einem offenen Brief an die Stadtverwaltung hat der SPD-Ortsverein Wengern nun Stellung zu den gerade im Gange befindlichen Baumfällungen im Stadtgebiet bezogen. Auslöser war ein Baum-Unfall in der vergangenen Woche: „Auch wenn der angekündigte Orkan ja bei Weitem ausgeblieben ist, so sind doch viele Äste bis hin zu ganzen Baumteilen auf den Parkplatz des Vereinsheims gestürzt“, berichtet Michael Kramer vom SPD-Ortsverein Wengern. „Glücklicher Weise ist dabei nur ein Sachschaden an einem PKW entstanden, Größe und Fallhöhe der Äste hätten aber auch Schlimmeres zugelassen“, so Kramer, der auch im Vorstand des Elbschehallenvereins aktiv ist. Der Parkplatz des Vereinsheims neben der Elbschehalle und der unmittelbar angrenzende Weg entlang der Elbsche sind beliebte Spazierwege in Wengern, mit und ohne Hund. „Es war also reines Glück, dass hier keine Menschen zu Schaden gekommen sind“, stellt Kramer nüchtern fest.

Die SPD Wengern begrüßt daher die gegenwärtig im gesamten Stadtgebiet Wetters durchgeführte Prüfung aller Bäume hinsichtlich ihres Zustandes unter dem Aspekt der Verkehrssicherung. „Der Elbschehallenverein hatte den bedenklichen Zustand der großen Bäume am Vereinsheim-Parkplatz schon mehrmals gegenüber dem zuständigen Vertreter des Stadtbetriebes angemahnt, mit Verweis auf den Schutz der Bäume ist hier allerdings kein Rückschnitt passiert, der nun durch die Natur erledigt wurde“, fasst Ortsvereinsvorsitzender Alexander Müller die bisherigen Aktivitäten in der Sache zusammen. „Für uns ist klar, dass die Verkehrssicherheit der Bäume im unmittelbaren Stadtgebiet Vorrang haben muss zu sicherlich auch berechtigten, aber eben nachrangigen ökologischen Gesichtspunkten. Menschenschutz vor Baumschutz“, fordert Müller pointiert überspitzt. Dass es in diesem Sinne nun bereits zu diversen Rückschnitten an Verkehrswegen in Wetter gekommen ist, freut die Wengeraner Genossen dabei sehr. Hier gehen fachkundige Förster mit dem nötigen geschulten Auge bedacht aber entschieden vor, sodass vor allen Dingen an viel genutzten Verkehrswegen mehr Sicherheit herrscht. „Kein Verständnis können wir daher für die kürzlich in der Presse geäußerten Unterstellungen der Grünen, die Kettensäge würde in Wetter wahllos kreisen, aufbringen. Hier wird versucht, einen Widerspruch zwischen Sicherheit und Naturschutz zu konstruieren, der überhaupt nicht da ist. Schließlich haben Bäume in der Stadtgestaltung eine gänzlich andere Aufgabe als Bäume im Wald, von dem wir in Wengern und ganz Wetter zum Glück reichlich vorfinden“, so Müller.

Download: offener Brief (PDF)

Pressemitteilung vom 02.03.2017