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Unser Land ist aus dem Gleichgewicht.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – oder 297 Mrd. US-Dollar

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So viel Vermögen vereinen nämlich nach einer aktuellen Studie der Hilfsorganisation Oxfam die 36 reichsten Milliardäre Deutschlands auf sich. Das ist genau so viel Vermögeb, wie die gesamte ärmere Hälfte der Deutschen Bevölkerung, also 41 Millionen Menschen, zusammen haben.

36 zu 41.000.000, das ist schon eine krasse Schieflage! Und weltweit gesehen sind es sogar nur ganze 8 (!) Menschen, die so viel besitzen wie die ärmeren ca. 3,6 Milliarden Menschen der Weltbevölkerung.
Alle Zahlen gibt es hier:

https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/2017-01-16-8-maenner-besitzen-so-viel-aermere-haelfte-weltbevoelkerung

SPD Wetter will G9 für alle Gymnasien in NRW

Das Thema „Abitur nach acht oder neun Jahren“ beschäftigt die wetteraner SPD bereits seit der heftigen Diskussion im Sommer letzten Jahres, die mit Schlagworten wie „G8 flexi“ oder „individuelle Schulzeit“ für mehr Verwirrung als Klarheit sorgte. Für den Landesparteitag am 18. Februar, auf dem u. A. das Wahlprogramm für die anstehende Landtagswahl verabschiedet werden soll, stellen die Ortsvereine des Stadtverbandes Wetter nun einen Antrag, der die zügige, flächendeckende Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren fordert. „Das sog. Turbo-Abitur, eines der Prestigeprojekte der früheren CDU/FDP-Landesregierung, hat sein Ziel eindeutig verfehlt. Die Schulzeitverkürzung ist in erster Linie eine Verkürzung der Kindheit geworden“, konstatiert Wetters SPD-Chef Peter Zinn. Die Genossen sprechen sich daher einhellig für eine Rückkehr zum bewährten „G9“, also dem Abitur nach neun Schuljahren, egal an welcher Schule, aus. „Insbesondere geht es uns darum, dass hierfür eine einheitliche Regelung über alle Schulen in NRW beschlossen wird. Es kann nicht sein, dass derartig fundamentale Strukturentscheidungen von Stadt zu Stadt oder gar noch von Schule zu Schule unterschiedlich getroffen werden. Das würde den bereits jetzt herrschenden innerdeutschen Flickenteppich im Bildungsbereich noch kleinteiliger fragmentieren, sodass selbst ein Umzug innerhalb NRWs problematisch werden könnte“, erläutert Rosi Wolf-Laberenz, Schulexpertin der SPD Wetter, weiter. Wichtig ist den Genossen auch, dass die Durchlässigkeit des Schulsystems, die unter G8 gelitten hat, wieder gesteigert wird. Auf Initiative des Ortsvereins Alt-Wetter hin befasste sich die SPD Wetter auch mit dem derzeit um Unterstützung werbenden  Bündnis „G9 jetzt!“, das über ein Volksbegehren versucht, eine ähnliche Reform in der gymnasialen Bildung herbeizuführen. „Auch wenn das große Ziel, nämlich eine Rückkehr zum neunjährigen Abitur einzuleiten, sich mit unserer Forderung deckt, haben wir deutlich unterschiedliche Auffassungen zum Thema Schulzeit im Allgemeinen. Schule muss in Zukunft immer mehr Lebensraum werden, nicht nur Lehranstalt.

Daher fordern wir umfangreiche und qualitativ hochwertige Bildungs- und Freizeitangebote am Nachmittag, etwa in Form von AGs oder Bildungspartnerschaften mit Sportvereinen oder dergleichen, während das Bündnis stark auf die klassische ‚Halbtagsschule‘ setzt, die sich aber mittlerweile überlebt hat“, so Wolf-Laberenz weiter.

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Wer Raketen zum Mond schicken kann, …

… der sollte doch wohl in der Lage sein, eine einfache Ampelanlage zu programmieren. Seit Eröffnung der neuen Ruhrbrücke denken so wohl alle Wetteraner, die schon einmal im nachmittäglichen Stau entlang des westlichen Endes der Kaiserstraße hinauf zum Brückenkopf und der dortigen Ampel gestanden haben. Der Feierabendverkehr sorgt regelmäßig für Wutanfälle, wenn gefühlt nur vier Linksabbieger pro Ampelphase über die Brücke gelassen werden, weil natürlich immer einer der vorderen Fahrer auf dem Gaspedal einschläft oder man doch gar eigentlich nicht nach links abbiegen möchte, sondern rechts nach Witten, wo sogar frei wäre aber man steht aufgrund der viel zu kurzen Linksabbieger-Spur ebenfalls im Stau. Schön auch der späte Abend: weit und breit kein einziges Auto in Sicht, die Linksabbieger an besagter Stelle haben trotzdem konsequent rot und warten, warten, warten. Ich gebe unumwunden zu, dass ich hier das ein oder andere Mal schon aufs Gas getreten habe – ziviler Ungehorsam in einer homöopathischen Dosis.

Am ärgerlichsten ist jedoch, dass sich an verantwortlicher Stelle niemand für dieses Ärgernis zu interessieren scheint. Bei der Stadtverwaltung füllt die Korrespondenz mit der hier zuständigen Behörde, Straßen.NRW, bereits Aktenordner. Und selbst an den Verkehrsminister hat die SPD sich bereits gewendet, sogar zwei mal. Verbessert hat sich an der Situation bis dato: nichts. Aus dem Ministerbüro kam auf unsere Bitte nach schneller Abhilfe zwar stets ein wohlwollendes, mehrseitiges Schreiben samt Aktionsplan zurück, einige Male soll sogar ein Montagewagen einer regionalen Firma für den Betrieb solcher Ampelanlagen an Ort und Stelle gesichtet worden sein. Der Stau am Nachmittag ist trotz alledem bisher nicht verschwunden.

Aber wer weiß: auch ein Verkehrsminister will im Mai wiedergewählt werden. Also wird in den nächsten Tagen ein neuerlicher, dritter Brief nach Düsseldorf gehen. Vielleicht verhilft dieser besondere Umstand der Sache nun endlich zum Erfolg.

Download: Brief an den Verkehrsminister (PDF)

peter.zinn@spd-wetter.de