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Gospel and More 2016

Gospel and More!: Hinter diesem Namen verbirgt sich das traditionelle ChorFestival, zu dem der SPD-Stadtverband Wetter in diesem Jahr bereits zum 16. Mal einlädt. Das Festival steigt am Freitag, den 11. November 2016 in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Einlass ist ab 18 Uhr, der Beginn um 19 Uhr.

gospel-and-more-plakatDie SPD bietet wieder ein sehr abwechslungsreiches Programm: Vier Chöre bringen Kostproben ihres Repertoires, das neben traditionellem Gospel auch Pop- und Rocksongs umfasst. Stammgäste sind die Grooving Voices aus Wengern und natürlich der Heart Choir der Lichtburg Wetter. Zum zweiten Mal dabei ist der MGV Volmarstein, der vor Jahren bereits mit einem humorvollen, lockeren Auftritt überraschte. Dem Chor gebührt ein besonderer Dank, weil er sich spontan bereit erklärt hat, für den Herdecker Chor Voice, der kurzfristig absagen musste, einzuspringen. Gespannt sein darf man auf den Auftritt von Living Voices. Der Gospel Chor aus Hagen hat in der GSG-Aula Premiere.

Wie immer gibt es vor Beginn und in der Pause ein reichhaltiges Angebot an Getränken und Snacks. Die Veranstaltung war in den letzten Jahren stets sehr gut besucht, beim letzten Mal ausverkauft. Deshalb rät das Orga-Team der SPD Wetter: „Rechtzeitig Karten sichern!“ Der Eintrittspreis beträgt sieben Euro, Inhaber der Ehrenamtskarte der Stadt Wetter erhalten auch in diesem Jahr wieder einen vergünstigten Eintritt von einem Euro.

Die Vorverkaufsstellen in Alt-Wetter sind im SPD- Parteibüro (Tel. 5220) und in der
Buchhandlung Draht, in Grundschöttel bei Lotto Storchmann im REWE-Markt, in
Volmarstein im Schuhhaus Potthoff und in Wengern im Friseursalon Haar-genau.

Quartiersrunde

Quartiersrunden: Fortsetzung folgt

Quartiersrunde

Eine positive Bilanz der Quartiersrunden zog der SPD Ortsverein Volmarstein auf seiner letzten Vorstandssitzung.

Beim Treff im Schützenheim Volmarstein an der Köhlerwaldstraße standen Verkehrsprobleme im Vordergrund. Der Vorschlag, einen Spiegel an der Kreuzung Köhlerstr./Köhlerwaldstraße anzubringen, wurde bereits in den Fachausschuss eingebracht und beschlossen. Das Gleiche gilt für die Anregung, die Poller auf dem Bürgersteig in der Köhlerstr. zu entfernen.

Allgemein gelobt wurde die Einfädelspur auf der Vogelsangerstr./Einmündung Köhlerstr. Dadurch konnten die Wartezeiten verkürzt werden. Das Ganze mache noch mehrSinn, so ein Bürger, wenn an dieser Stelle auch eine Rechtsabbiegerspur auf der Köhlerstraße eingerichtet würde.

Sorgen macht den Vereinen der Zustand der Turnhalle Köhlerwaldstraße. Hier bestehe Sanierungsbedarf. Der Ortsverein will dazu nach den Sommerferien einen Ortstermin anberaumen und dazu Vereinsvertreter sowie den Sportausschussvorsitzenden einladen.Quartiersrunde

Den Vorschlag, auf dem Dorfplatz einen Feierabendmarkt wie in Alt-Wetter zu installieren , fanden die Genossen besonders interessant. Auch „Volmarstein kulinarisch“ mit den ortsansässigen Gastronomen könnte man sich vorstellen.

Auch auf der zweiten Quartiersrunde durch das Gewerbegebiet Schöllinger Feld standen Verkehrsprobleme im Vordergrund. Vor allem die Fremdparker, zumeist LKW, aber auch Wohnwagen von der Autobahn , behindern oft den ruhenden und fließenden Verkehr. Das Thema wurde bereits im Verkehrsausschuss angesprochen. Abhilfe sei schwierig, war die Auskunft der Verwaltung. Prüfen lassen will die SPD eine Einbahnstraßenregelung, um den Begegnungsverkehr zu verringern. Auch im Gewerbegebiet am Nieland beklagen die Anlieger die gleiche Problematik.

Einig waren sich die Gewerbetreibenden bei ihrer Forderung nach einem schnelleren Internetzugang. Hier empfiehlt die SPD, sich vom Breitbandbeauftragten des EN-Kreises, Ulrich Schilling beraten zu lassen. Dieser hat unlängst in dieser Zeitung auf die günstige Nutzung des bereits verlegten Glasfasernetzes der AVU hingewiesen.

Die SPD will sich weiter kümmern. Ortsvereinsvorsitzende Kirsten Stich: Wir bleiben weiter dran. Auch am Thema Sportplatz Margaretenhöhe.“ Das soll mit dem SuS-Vorsitzenden auf der nächsten Vorstandssitzung am 4. Juli besprochen werden.

Die nächste Quartiersrunde ist bereits terminiert: Am 24.9. ist Treffpunkt um 14 Uhr an der Grundschule Steinkampstraße. Von dort geht es zur Heilkenstraße (Parkproblem) und in die Bachstraße. Den Abschluss bildet eine gemütliche Runde im AWO-Nachbarschaftstreff in der Breslauer Straße (Haus Hove).

Absage an Fundamentalismus

Mit ca. 35 Teilnehmern war die letzte Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Volmarstein gut besucht..Es ging um ein brisantes Thema, nämlich den radikal-islamistischen Fundamentalismus.Um das Thema sachlich, jenseits aller dumpfen Parolen und Vorurteile zu behandeln, hatte die SPD mit der Politikwissenschaftlerin Dr.Wöhler-Khalfallah eine ausgewiesene Islamexpertin eingeladen, die schon mit der Überschrift ihres Referats klarstellte: Der islamische Fundamentalismus ist nicht nur eine Gefahr für die Demokratie, sondern auch für die Muslime.

In einem historischen Überblick zeigte die Referentin viele Parallelen zwischen Islam und Christentum auf. In den letzten Jahren hätte es mit Terrorgruppen wie Taliban, El Kaida und dem Islamischen Staat jedoch eine Radikalisierung von Teilen des Islam gegeben. Ursachen seien u.a. die Kluft zwischen den oft unermesslich reichen, korrupten Herrschern der islamischen Staaten und dem Volk, aber auch die Interventionskriege vor allem der Amerikaner (Golf-Kriege) , aber auch der Russen (Afghanistan).
In Deutschland sei es notwendig, zwischen „normalen“ Muslimen und Fundamentalisten zu unterscheiden.Die meisten bei uns lebenden Muslime seien demokratiefähig und integrationsbereit. Das gelte nicht für die fundamentalistischen Gruppen wie Salafisten, aber auch Muslimbruderschaften.

In der regen Diskussion wurde u.a. die Frage gestellt, wie man den vielen Türken begegnen soll, die zumeist bei uns geboren und gut integriert sind, aber gleichzeitig glühende Verehrer von Staatspräsident Erdogan sind, der dabei ist, in der Türkei die Demokratie abzuschaffen. Frau Dr. Wöhler-Khalfallah setzt dabei konsequent auf den Dialog. Man müsse diese Fragen offen ansprechen. Genauso wichtig sei die Demokratie-Erziehung. In den Schule müsse im Unterricht für alle Konfessionen (Ethik oder praktische Philosophie) gegenseitiges Verständnis vermittelt und Vorurteile abgeschafft werden.

Natürlich ging es auch um das Thema Vollverschleierung. Einig waren sich alle, dass diese nicht zu einer offenen freien Gesellschaft passe. Ob das Tragen jedoch verboten, unter Strafe gestellt werden müsse, sei diskutabel, meinten die Genossen.
Abschließend zeigte OV-Vorsitzende Kirsten Stich in ihrem Schlusswort klare Kante in Richtung AfD: „ Die SPD steht für Humanität. Wir müssen Menschen in bitterer Not, egal welcher Konfession, helfen!“ Auf einem anderen Blatt stehe die Arbeitsmigration. Hier fordert die SPD seit Jahren ein Einwanderungsgesetz, um die Zuwanderung zu regeln.