Werner Laberenz RIP

SPD trauert um Werner Laberenz

Die SPD (Ruhr) trauert um Werner Laberenz, der am vergangenen Wochenende im Alter von 77 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist. Im Jahr 1995 wurde er zum Bürgermeister gewählt und von 1997-2004 der erster hauptamtliche Bürgermeister der Stadt Wetter (Ruhr). Ein großer Teil seines Engagements galt der Stärkung des Wirtschaftsstandorts Wetters sowie der Kultur in seiner Heimatstadt. So zählte er zu den Gründungsmitgliedern des Kulturzentrum Lichtburg und blieb hier bis zu seinem Tode aktiv.

Im letzten Sommer ehrte der SPD Ortsverein Alt-Wetter Werner Laberenz für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Partei und blickte mit ihm auf eine lange und erfolgreiche politische Karriere zurück. Von 1989 an gehörte der Sozialdemokrat viele Jahre als Mitglied dem Rat der Stadt Wetter (Ruhr) an. Davon einige Jahre als Fraktionsvorsitzender der SPD Ratsfraktion. Außerdem gehörte er bis zu seinem Tode dem Stadtverbansvorstand der SPD Wetter und dem Vorstand seines Ortsvereins an.  Auf politischer Ebene erhob Werner Laberenz bis zuletzt als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung und Bauen seine Stimme sowie in der Kulturstiftung der Sparkasse Wetter.
Die SPD verliert mit ihm einen engagierten Wetteraner, Weggefährten und Freund, der stets zu seinen Überzeugungen stand und sich mit seiner offenen und ehrlichen Art auch über die Parteigrenzen hinaus großen Respekt erwarb. Das Mitgefühl gilt vor allem seiner Ehefrau und seiner Familie.

Netto Logo

Offener Brief zur Schließung des Netto-Marktes

Nach der Ankündigung der Schließung des Netto-Marktes in der Königstraße zum 14.5.2016 wendet sich der ehemalige Bürgermeister und frühere Präsident des Landtags NRW Ulrich Schmidt mit einem offenen Brief direkt an die Geschäftsleitung des Discounters, um eine Weiterführung des Marktes anzuregen.

Sehr geehrter Herr Dr. Gschwendtner,

wie ich der örtlichen Presse entnehmen konnte, plant Ihr Unternehmen zum 14. Mai den Nettomarkt in der Königstraße in Wetter (Ruhr) zu schließen. Als Begründung nennt Ihr Unternehmen die nicht gegebenen Expansionsmöglichkeiten innerhalb der Stadt Wetter (Ruhr).
Bereits vor einigen Jahren hatte ich mich mit Ihrer damaligen Unternehmensführung in Kontakt gesetzt und für die Beibehaltung der Nettofilialie im Ortsteil Wetter-Volmarstein geworben. Seinerzeit leider ohne Erfolg, da bereits damals die Entwicklung des Einzelhandels auf der freien Fläche von Ihnen als Argument benannt wurde.
Und dies, obwohl der Markt in Wetter-Volmarstein gut angenommen wurde und heute hier erfolgreich ein CAP-Markt ansässig ist.
Ich wende mich nun heute erneut an Sie, mit der Bitte die Schließung des Marktes in der Königstraße im Stadtteil Alt-Wetter zu überdenken. Mit der Schließung der Filialie gäbe es in Wetter (Ruhr) keinen weiteren Nettomarkt und somit kein Angebot Ihres Unternehmens in unserer 28.000 Einwohnerstadt.
Ich habe in den letzten Monaten gezielt in anderen Städten nach Nettomärkten geschaut und so ist mir z.B. in Düsseldorf und Hattingen aufgefallen, dass hier Märkte in deutlich kleineren Ladenlokalen ansässig sind und sich im Ortsteil selbst befinden und nicht auf der „Grünen Wiese“.
Nach vielen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt ist mir signalisiert worden, wie wichtig die Einkaufsmöglichkeit für den Konsumenten in der Königstraße ist und wie sehr die Schließung Ihrer Filialie in der Bürgerschaft bedauert wird.
Aus diesem Grund wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie Ihre Unternehmensentscheidung erneut überdenken und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Wetter (Ruhr) zeigen, dass der Kunde für Sie große Wichtigkeit hat und stets im Vordergrund steht.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Ulrich Schmidt

QU Schoellinger Feld

Quartiersrunde durchs Schöllinger Feld

Im Rahmen seiner Quatierrunden lud die SPD Wetter nach Volmarstein ein. Der SPD Ortsverein Volmarstein organisierte für interessierte Mitglieder und Bürger eine Begehung des Gewerbegebietes „Schöllinger Feld“. 15 Bürgerinnen und Bürger trafen sich bei bestem Wetter, um Informationen über die Unternehmen im „Schöllinger Feld“ zu erhalten. Die Daten der Unternehmen wie Betriebsbezeichnung, Inhaber, Anzahl der Mitarbeiter, Produkte und Dienstleitungen wurden im Vorfeld ermittelt und als Liste den Interessenten an die Hand gegeben. Auch einige Unternehmer nahmen an der Begehung teil. Die Mitglieder des Ortsvereins und des Stadtrates fragten nach Problemen der Mitarbeiter sowie der Anlieger und nach Verbesserungsvorschlägen zum Gewerbegebiet.

Am Ende der zweistündigen Quatierrunde hatten die Teilnehmer umfassende Informationen zu den Betrieben, Problemen der Gewerbetreibenden und eine Fülle von Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Gewerbegebiete. Im Anschluss erfolgte noch ein gemütlicher Ausklang im Restaurant „Zur Reithalle“.