AOS Stahl

NRW-Wirtschaftsminister zu Besuch bei AOS STAHL

Kaum war das Team von AOS STAHL zurück von der internationalen Fachmesse für Perimeterschutz, Zauntechnik und Gebäudesicherheit, der „Perimeter Protection“ in Nürnberg, stand bereits das nächste Highlight des noch jungen Jahres auf dem Programm: Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte das expandierende Unternehmen am 15. Januar, um sich persönlich einen Eindruck von dessen Erfolgsgeschichte zu verschaffen.

Während des rund eineinhalbstündigen Aufenthaltes wurde der Minister auch von Politikern aus der Region und der Stadt Wetter begleitet. Mit dabei waren neben
Bürgermeister Frank Hasenberg und seiner Stellvertreterin Kirsten Stich die Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Rainer Bovermann und Hubertus Kramer, der Europaparlamentsabgeordnete Dr. Dietmar Köster sowie Dr. Johannes Bauerdick, zuständiger Referatsleiter im Ministerium. Mit sichtlichem Interesse verfolgte Garrelt Duin die Unternehmenspräsentation, in der Oliver Schake, Geschäftsführer und Gründer von AOS STAHL, die Geschichte seines Unternehmens erzählte – von den Anfängen in einer Gartenhütte aus der Arbeitslosigkeit heraus im Jahre 2003 bis zu einem der führenden Anbieter der Branche mit 24 Millionen Euro Jahresumsatz in 2015. Eine Geschichte, auch das erfuhr der Minister, die Arbeit und Ausbildung für über 130 Menschen in der Region ermöglicht hat und maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der ehemaligen Industriebrache an der Knorr-Bremse hatte. Oliver Schake nutzte die Gelegenheit, sich bei Bürgermeister Hasenberg noch einmal für die Unterstützung bei der 2010 dort erfolgten Ansiedlung zu bedanken und verwies darauf, dass AOS Stahl auch an diesem Standort bereits an seine Grenzen stoße. „Aber wir sind mit Leib und Seele Volmarsteiner“, betonte Schake. „Darum möchten wir unsere weitere Expansion am liebsten hier vor Ort vorantreiben“, sagte er mit Blick auf die Ausweisung neuer Gewerbeflächen.

Angeregte Diskussion

Den anschließenden Rundgang durch das Unternehmen, bei dem auch die automatische Pfostenfertigung und der neue Produktionsbereich für Schiebetore in Augenschein genommen wurden, nutzten Garrelt Duin und Oliver Schake für ein angeregtes Gespräch. Dabei erläuterte Schake unter anderem das Geschäftsmodell seines Unternehmens und die spezifischen Anforderungen, die dieses an den Flächenbedarf und die Infrastruktur stellt. Beim Wirtschaftsminister stieß er dabei nicht auf taube Ohren: „Nordrhein-Westfalen ist ein Industrieland“, stellte dieser klar. „Die Landespolitik wird das produzierende Gewerbe auch weiterhin fördern, statt einseitig auf Dienstleistungen zu setzen.“ Duin zeigte sich beeindruckt von dem rasanten Wachstum von AOS STAHL und dem dahinterstehenden Unternehmergeist der Familie Schake. Dies verdeutliche einmal mehr, dass Unternehmensgründungen nicht allein im digitalen Bereich notwendig und erfolgreich seien, sondern auch in Produktion und Handel. „Gründung im Gartenhaus statt in der Garage“, brachte es der Minister in Anspielung auf manche Start-up-Legende des Internet auf den Punkt. Oliver Schake bedankte sich für die Anerkennung und gab Garrelt Duin zum Abschluss noch eine Anregung für die Politik mit auf den Weg, die dieser interessiert und zustimmend zur Kenntnis nahm: Um die Rahmenbedingungen für Neugründungen und auch die Fortführung bestehender Unternehmen zu verbessern, könnte eine Art „Tauschbörse“ für den Unternehmernachwuchs im Mittelstand organisiert werden, bei dem angehende Firmenchefs praktische Erfahrungen in anderen Unternehmen sammeln können. Ausbildung und Studium allein, so gab Schake seine Einschätzung weiter, bereiten die Gründer und Unternehmensnachfolger nur unzureichend auf die spätere Führungsrolle vor.

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