Jubi Volmarstein 2016

Volles Haus bei der Jubilarehrung

Sehr erfreut über den bis auf den letzten Platz besetzten Wintergarten des Restaurants Margarethenhöhe eröffnete die Vorsitzende des SPD Ortsvereins Volmarstein Kirsten Stich die Mitgliederversammlung.
Zur Jubilarehrung hatte Kirsten Stich viel Prominenz eingeladen, aber vor allem auch viele SPD Mitglieder, die die Entwicklung des Ortsvereins Volmarstein während ihrer langen Mitgliedschaft gestaltet und geprägt haben.

NRW Familienministerin Christina Kampmann brachte in persönlichen Ansprachen ihre Freude zum Ausdruck und überreichte gemeinsam mit Kirsten Stich den Jubilaren die Ehrennadeln der SPD und die Urkunden für ihre aktive Mitgliedschaft. In ihrer Festrede bedankte sich die Ministerin auch für das vielfältige ehrenamtliche Engagement in der konkreten Flüchtlingshilfe vor Ort und ermunterte die Helfer, sich auch in 2016 weiter zu engagieren.

Anekdote am Rande: Aus ihrer zurück liegenden Tätigkeit als Standesbeamtin in Bielefeld konnte Frau Kampmann im Rahmen der Feierstunde ein Volmarsteiner Ehepaar begrüßen und war hoch erfreut über das glückliche Paar.

Bild von links: Bürgermeister Frank Hasenberg, die Jubilare Ulrich Samm – 25 Jahre SPD, Jochen Stich, Franz Kurten beide 50 Jahre SPD, Christina Kampmann – MdL und Familienministerin, Ubbo Schücke – 45 Jahre SPD, Kirsten Stich – Vorsitzende Ortsverein Volmarstein, Nils Roschin, Sarah Benscheidt – beide stellv. Vorsitzende Ortsverein Volmarstein

Nicht auf dem Bild: Irene Stein, Rosemarie Stich – beide 45 Jahre SPD, Josef Panek – 40 Jahre, Jürgen Merkel, Sigrid Pazdyka und  – je 25 Jahre SPD

AOS Stahl

NRW-Wirtschaftsminister zu Besuch bei AOS STAHL

Kaum war das Team von AOS STAHL zurück von der internationalen Fachmesse für Perimeterschutz, Zauntechnik und Gebäudesicherheit, der „Perimeter Protection“ in Nürnberg, stand bereits das nächste Highlight des noch jungen Jahres auf dem Programm: Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte das expandierende Unternehmen am 15. Januar, um sich persönlich einen Eindruck von dessen Erfolgsgeschichte zu verschaffen.

Während des rund eineinhalbstündigen Aufenthaltes wurde der Minister auch von Politikern aus der Region und der Stadt Wetter begleitet. Mit dabei waren neben
Bürgermeister Frank Hasenberg und seiner Stellvertreterin Kirsten Stich die Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Rainer Bovermann und Hubertus Kramer, der Europaparlamentsabgeordnete Dr. Dietmar Köster sowie Dr. Johannes Bauerdick, zuständiger Referatsleiter im Ministerium. Mit sichtlichem Interesse verfolgte Garrelt Duin die Unternehmenspräsentation, in der Oliver Schake, Geschäftsführer und Gründer von AOS STAHL, die Geschichte seines Unternehmens erzählte – von den Anfängen in einer Gartenhütte aus der Arbeitslosigkeit heraus im Jahre 2003 bis zu einem der führenden Anbieter der Branche mit 24 Millionen Euro Jahresumsatz in 2015. Eine Geschichte, auch das erfuhr der Minister, die Arbeit und Ausbildung für über 130 Menschen in der Region ermöglicht hat und maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der ehemaligen Industriebrache an der Knorr-Bremse hatte. Oliver Schake nutzte die Gelegenheit, sich bei Bürgermeister Hasenberg noch einmal für die Unterstützung bei der 2010 dort erfolgten Ansiedlung zu bedanken und verwies darauf, dass AOS Stahl auch an diesem Standort bereits an seine Grenzen stoße. „Aber wir sind mit Leib und Seele Volmarsteiner“, betonte Schake. „Darum möchten wir unsere weitere Expansion am liebsten hier vor Ort vorantreiben“, sagte er mit Blick auf die Ausweisung neuer Gewerbeflächen.

Angeregte Diskussion

Den anschließenden Rundgang durch das Unternehmen, bei dem auch die automatische Pfostenfertigung und der neue Produktionsbereich für Schiebetore in Augenschein genommen wurden, nutzten Garrelt Duin und Oliver Schake für ein angeregtes Gespräch. Dabei erläuterte Schake unter anderem das Geschäftsmodell seines Unternehmens und die spezifischen Anforderungen, die dieses an den Flächenbedarf und die Infrastruktur stellt. Beim Wirtschaftsminister stieß er dabei nicht auf taube Ohren: „Nordrhein-Westfalen ist ein Industrieland“, stellte dieser klar. „Die Landespolitik wird das produzierende Gewerbe auch weiterhin fördern, statt einseitig auf Dienstleistungen zu setzen.“ Duin zeigte sich beeindruckt von dem rasanten Wachstum von AOS STAHL und dem dahinterstehenden Unternehmergeist der Familie Schake. Dies verdeutliche einmal mehr, dass Unternehmensgründungen nicht allein im digitalen Bereich notwendig und erfolgreich seien, sondern auch in Produktion und Handel. „Gründung im Gartenhaus statt in der Garage“, brachte es der Minister in Anspielung auf manche Start-up-Legende des Internet auf den Punkt. Oliver Schake bedankte sich für die Anerkennung und gab Garrelt Duin zum Abschluss noch eine Anregung für die Politik mit auf den Weg, die dieser interessiert und zustimmend zur Kenntnis nahm: Um die Rahmenbedingungen für Neugründungen und auch die Fortführung bestehender Unternehmen zu verbessern, könnte eine Art „Tauschbörse“ für den Unternehmernachwuchs im Mittelstand organisiert werden, bei dem angehende Firmenchefs praktische Erfahrungen in anderen Unternehmen sammeln können. Ausbildung und Studium allein, so gab Schake seine Einschätzung weiter, bereiten die Gründer und Unternehmensnachfolger nur unzureichend auf die spätere Führungsrolle vor.

ABUS 2016

NRW Wirtschaftsminister Duin besucht ABUS

Auf Vermittlung von Landtagspräsident a.D. Ulrich Schmidt besuchte NRW Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) das Volmarsteiner Traditionsunternehmen ABUS im Gewerbegebiet Am Nielande. Dort wurde der Minister vom geschäftsführenden Geschäftsführer, Christian Bremicker sowie den Mitgliedern der Geschäftsführung, Christian Rothe und Ingmar Göckeler empfangen und durch das Unternehmen geführt.

Höhepunkt des Ministerbesuchs war der Besuch der neueröffneten ABUS Security World. Sie ist in einem umfassenden modernen Neubau angesiedelt, der neben der modernen Markenerlebniswelt aller ABUS Produkte auch das ABUS Museum beherbergt. Auf dieses hatte sich Ulrich Schmidt besonders gefreut und konnte der ABUS Geschäftsführung berichten, dass er im Alter von 14 Jahren in der Volmarsteiner Schlossproduktion seine berufliche Laufbahn begann und sich noch heute  gerne an die Zeit erinnert. Auch für den Minister war es von großem Interesse, die ABUS Produkte live und in der Praxis sehen und testen zu dürfen. So “übte“ er sich als Einbrecher in einer Einbruchssimulation sowie als Tester von Fahrradhelmen. Als Repräsentant der Unternehmerfamilie unterstrich Christian Bremicker die enge Verbundenheit zum Standort Wetter
und stellte dem Minister die Firmenchronik vom Gründungsjahr 1924 durch August Bremicker in einer Kellerschmiede in Volmarstein bis heute zum stetig expandierenden Weltkonzern vor. Zunächst beschränkte sich das Unternehmen auf die Herstellung von Vorhängeschlössern. Heute stellt ABUS neben diesen Schlössern unter anderem auch Rauchmelder und Feuerlöschsprays, Videoüberwachungssysteme, Produkte der Zweirad- und Bootssicherheit sowie Alarm- und Schließanlagen her. In den Bereichen Vorhängeschlösser und Zweiradschlösser ist ABUS Weltmarktführer und hat hier bereits mehrere nationale und internationale  Auszeichnungen und Preise gewonnen. Der Unternehmer Bremicker unterstrich jedoch, dass auch ABUS Krisen hatte, diese aber mit innovativen Ideen, gut qualifizierten und motivierten Mitarbeitern als Teil der ABUS Familie und nicht zuletzt mit Gottes Hilfe überwunden wurden. Das Unternehmen schaut positiv in die Zukunft und man konnte sich hierzu im anschließenden Gespräch mit dem Minister bei einem leckeren Mittagessen fachlich austauschen. Minister Duin bedankte sich für interessante Stunden und lobte die positive Unternehmensentwicklung von ABUS. „Spricht man mit den Menschen über Schlösser und Sicherheit fällt automatisch der Name ABUS.“ Weitere Gäste des Besuchs waren Bürgermeister Frank Hasenberg, seine Stellvertreterin Kirsten Stich sowie der Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer aus Gevelsberg und der zuständige Referatsleiter aus dem Wirtschaftsministerium NRW.