Zu Gast im Freibad, aber nicht zum Schwimmen

Bei bestem Sonnenschein besuchten die Fachpolitiker der SPD-Fraktion für Sport und Freizeit das wetteraner Natur-Freibad. Bahnenschwimmen stand jedoch nicht auf der Besuchs-Agenda, sondern der intensive Austausch mit Bernd Hagedorn, dem Vorsitzenden des Trägervereins „Unser Freibad am See“.
Bei einem ausgedehnten Rundgang führte Hagedorn den Genossinnen und Genossen die derzeitigen technischen Gegebenheiten im Naturbad vor Augen, die an vielen Stellen in die Jahre gekommen sind, durch die Mitglieder des Trägervereins aber liebevoll gepflegt werden.
„Auch wenn der administrative Aufwand auf sehr wenigen Schultern ruht, kann ich bei praktischer Arbeit immer auf ein großes Netz von helfenden Händen zurückgreifen, ohne die der Betrieb des Bades nicht möglich wäre“, so Bernd Hagedorn über die viele ehrenamtliche Arbeit, die hinter jedem einzelnen Badetag steckt.

Zu den im kommenden Jahr zu tätigenden Investitionen, die im Haushaltsplanentwurf nach Absprache mit dem Trägerverein auf 15.000 Euro beziffert wurden, sagte die SPD ihre Unterstützung zu. Peter Zinn und Dirk Fröhning als Vorsitzende von Partei und Fraktion sowie Björn Bösken als zuständiger Ausschussvorsitzender waren sich einig, dass „das enorme ehrenamtliche Engagement der Freibad-Mannschaft weiter unterstützt werden muss“. So könnten sich die Genossen etwa vorstellen, in Zukunft in intelligente Steuerungstechnik des Bades mit seiner komplizierten Wasseraufbereitungsanlage zu investieren, um so den Energieverbrauch, der komplett von der Stadt Wetter gedeckt wird, zu reduzieren.
In jedem Fall freuen sich Verein und Politik gleichermaßen über die ordentliche Sommersaison, die es dem Trägerverein ermöglicht, aus eigener Kraft auch im nächsten Jahr wieder für Badespaß zu sorgen.

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