SPD Parteitag 21-08-2015 Olaf Schade

„Der EN-Kreis kann eben beides“

Welchen Herausforderungen muss sich der Ennepe-Ruhr-Kreis in Zukunft stellen? Das ist eine der Fragen, auf die der gemeinsame Landratskandidat der SPD und der Grünen, Olaf Schade, Antworten gefunden hat. Schade sprach am Freitag auf dem Parteitag der SPD Wetter in der Elbschehalle vor rund 80 Anwesenden.

Die Stimmung auf dem Parteitag: Zuversichtlich, konzentriert, ehrgeizig. Die Genossen wissen, dass jede Stimme zählt und dass der Wähler abgeholt und überzeugt werden will. Schade ist zwar Kandidat der SPD – die Anwesenden wollen trotzdem etwas von ihm hören, das sie mitnimmt, überzeugt.

„Das Ruhrgebiet funktioniert nicht ohne den Ennepe-Ruhr-Kreis“, sagt Schade in seiner Rede, „und der Ennepe-Ruhr-Kreis geht nicht ohne Wetter.“ Olaf Schade ist nicht nur gemeinsamer Landratskandidat von SPD und Grünen, auch die FDP unterstützt den Sozialdemokraten bei seiner Kandidatur.

Am 13. September ist Landratswahl. Olaf Schade gab sich auf dem Parteitag zuversichtlich: „Ich bin ganz begeistert, wenn ich so durch Wetter gehe. Lasst uns noch drei Wochen guten Wahlkampf machen.“ Damit erntete er Applaus von den versammelten Sozialdemokraten. „Wir werden dich unterstützen, wo wir nur können“, versprach im Gegenzug SPD-Chef Peter Zinn.

Gleichzeitig sah er Herausforderungen auf den Kreis zukommen: „Je ländlicher eine Region ist, desto eher gibt es eine Tendenz, dass die Bevölkerung abnimmt. Die Bevölkerung im EN-Kreis wird weniger, älter, bunter.“ Die Menschen müssten sich im Kreis wohlfühlen können. „Wir als SPD können viel bewegen!“ Zum Wohlfühlen gehören laut Schade auch Arbeitsplätze – „wir brauchen eine leistungsfähige Wirtschaft. Daran müssen wir zusammen arbeiten. Die meisten Weltmarktführer von Nordrhein-Westfalen haben sich in dieser Region angesiedelt“.

Schade sah nicht nur eine starke Wirtschaft, sondern auch Möglichkeiten, diese auszubauen, im Zusammenklang mit einer weiteren Stärke von Wetter und dem ganzen EN-Kreis: „Touristen!“ Die ganze Region sei ein touristischer Magnet, und „wir sind alle froh, in so einer Region zu leben. Viele Touristen kommen mit dem Fahrrad und wollen dann hier übernachten. Das ist eine Stärke.“ Schades Fazit: „Der EN-Kreis kann eben beides: Bei uns ist es schön und man kann produktiv wirtschaften!“

Pressemitteilung der SPD Wetter (Ruhr)

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